Pussy Sisster – Das Grundrezept, halbe Ohren, verliebte Kameras und der Rock´n´Roll als Bank

Das aktuelle Scheibchen der deutschen Sleaze-& Glam Rocker von Pussy Sisster haben wir Euch ja schon wärmstens ans Herz gelegt – und wir gestehen: Wir würden es immer wieder tun. Ja, Wiederholungstäter möchte man eigentlich auch bei Pussy Sisster sagen, ob ihres doch recht eigenwilligen und gar nicht mehr so zeit-kompatiblen Weges, Menschen zu erreichen. Was früher das Rockstar-Dasein ausmachte, wird heute gern verpönt, doch dazu kommen wir später, erst einmal ein lautes „Yeah!“ angesichts dessen, daß das neue Scheibchen doch recht eingeschlagen hat, wie Sänger Alexander Nad durchscheinen läßt.

„Vor allem in Deutschland und den USA haben Pussy Sisster eingeschlagen, wobei man sagen muß, daß in den Staaten nach wie vor ein große Markt für diese Musik vorhanden ist, nach wie vor.“ Gut, hier denke man auch an die gänzlich anderen Möglichkeiten, als puss 2Beispiel die Unmengen an Radio-Stationen, deren Betreiben ja auch am Campus ermöglicht wird. Also, insofern könnte Big Old Germany immer noch einiges dazu lernen, aber anscheinend läuft man lieber anderen Ami-Trends nach. Doch das wäre eine ganz andere Geschichte.

Das zweite Album von Alex und Co. „Arrogance“, ist hierbei nicht etwa noch ein Auswurf blutjunger Hupfer, sondern haben sich Pussy Sisster auch schon vor Zeiten ihres Plattenvertrages auf gemacht, Platten in guten Mengen an den Mann/ die Frau zu bringen. „Wir haben uns für das zweite Album relativ viel Zeit gelassen“, gibt der Fronter zu, „allerdings wollen wir schon schauen, daß wir das nächste Album auch relativ bald nachschieben. Ich denke, Ende 2016 dürfte es soweit sein.“ Zu lange Pausen nach einem feinen Scheibchen einzulegen – hat schon so manche Fangemeinde dezimiert. Ergo ist zu langes Warten eben nicht immer die Entscheidung der Stunde.

Den Dreh, wie´s klingen muß und was ihr Sound nun mal ist, haben die Jungs schon lange. „Die Refrains sollen auf alle Fälle eingängig sein, zum Mitsingen einladen. Und so an die zwei Balladen sollten auch gut eingepackt mit auf der Platte sein – macht sich immer gut für die Mädels und die Radio-Stationen, hehe.“ Na, das klingt ja süß zusammen kalkuliert 😉 „Nee, so ist das nicht, das sind eben Erfahrungswerte. Klar schaut am Ende, daß die Zusammenstellung der Songs zueinander auf der Platte paßt und so ergibt sich manches auch erst, wenn die Tracks schon fertig geschrieben. Beim Schreiben selbst schauen wir eben, daß die Songs einfach gut reingehen, aber wir verschließen uns dabei auch nicht vor neuen Ideen, Einflüssen oder dergleichen.

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