Octanic – Bitte nicht zehnmal den gleichen Song und unter dem richtigen Endzeit-Fokus

Horror, Thriller und Suspense-Movies bringen das Adrenalin und das Blut in Wallung – genau wie eine satte Dosis guten Metals, hehe.“ Einen Teufel wird ich tun und widersprechen. Und mit dem Cover und dem Titel der CD hat die Band das Bild in Sachen Aussagekraft abgerundet. „Wir haben den Titel ‚Maske der Scheinheiligkeit’ und das Cover insofern gewählt, weil ja wirklich nicht alles im Leben das ist, was es scheint. Und oft erlebt man im wahren Leben echten Horror – wohl behütet und hinter einer Maske versteckt.“ Davon können die meisten unter uns mit Sicherheit ein Lied singen, das ist ja so an sich der Menschheitsgeschichte nichts Neues. Die Frage ist eben, wie man damit umgeht – und im Zweifelsfall führt das auch zu Weiterentwicklungen und Veränderungen.

octanic 2Und so sehen Octanic auch ihren Sound und sich als Band: Als wachsendes, sich entwickelndes Dingens. „Unser Sound, in unserer Gesamtheit als Band, ist etwas, das sich ständig ‚morpht‘, entwickelt, ständigen Weiterführen unterworfen ist. Wir waren nie scharf drauf, als Band eines bestimmten Genres definiert zu werden und ganz ehrlich schreiben und spielen wir Musik schlicht und einfach, weil es uns taugt. Musik inspiriert uns und es macht uns Spaß zu spielen. Wir sind als Band derart über die Jahre gewachsen und damit natürlich ebenso unser Sound und unsere Freundschaft. Wir wollen einen Sound erreichen, bei dem alle Instrumente, der Gesang, eben alles gleichberechtigt ist, es keinen Kampf um die Pole Position gibt oder ähnliches. Jeder Song hat seine eigene Organik. Wenn man das erfühlt und sich mitnehmen läßt, wachsen Elemente wie die Rhytmik, das Epische und Atmosphärische, gute Strukturen und Power auch entsprechend zusammen.“

Jay gibt zu, daß er allgemein in Sachen Kunst ein recht aufgeschlossenes Kerlchen ist – und da gehören eben auch mal gute Filme oder Bücher dazu. „Musik, Bücher, Movies – das sind alles Dinge, die einen sehr großen Platz in meinem Leben einnehmen. Ich bin ein Sammler und mag genau all diese Dinge, lach. Künste an sich nahmen schon immer großen Einfluß auf mein Leben. Damit kann ich nicht mit Bestimmtheit für alle in der Band sprechen, weil wir eben alle eine Menge und auch unterschiedliche Leidenschaften und Einflüsse haben. Aber Filme, Mucke, Bücher – ja, das trifft uns alle gleichermaßen. Liest man eine Novelle, dreht sich alles um die Story, die Tiefe der Charaktere, die Dinge, die einen ergreifen und fesseln, in einen eindringen – und so liest man Seite um Seite.

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