Octanic – Bitte nicht zehnmal den gleichen Song und unter dem richtigen Endzeit-Fokus

Daran erinnert man sich recht schnell wieder, wenn man daran denkt, daß da auch international Fans vorhanden sind, man dort auch live auftreten will – und genau das ist es, was wir lieben. Wir haben eine Menge mehr in petto und dieses Album war der erste Schritt in die diese Richtung.“

Ich gestehe ja für meinen Teil sofort ein, daß ich so richtig mächtig bei „Deadworld“ hängen geblieben bin – was schon auch an dem verwendeten Thema aus „Saw“ mit liegt – das weckt die Lauscher gleich noch mehr. „Ja, Sachen vermengen… wir lieben es zum Octanic 1Beispiel, unserer Präsentation so einen Endzeit-Cyber-Touch aufzusetzen. Wir haben alle miteinander eine Vielzahl an visuellen Einflüssen wie auch akustischen. Wir hatten irgendwie immer den Hauch einer ‚epischen‘ Band mit entsprechender Live-Performance und Präsenz. Insofern sind wir natürlich schon stolz drauf, daß wir nicht nur auf der Bühne stehen wie Holzstöcke und unsere Instrumente spielen, sondern auch unsere eigene Präsenz und Power hineinlegen können. So´n bißchen audio-visuelles Eintertainment. Und am Ende einer Show wissen wir, daß wir alles gegeben haben – und zwar immer.“

Dabei setzten Octanic auch bei ihrem Video zu „Deadworld“ durchaus auch auf die menscheneigene Faszination an Horror, doomiger Stimmung – das Spiel mit Farbe bzw ausgedünntem Farbspiel kann allein schon entsprechende Stimmung hochkommen lassen – es ist halt nicht nur eine Frage dessen, was den Blick auf sich lenkt und festhält, sondern auch, ob man das erfassen kann. „Gerade bei diesem Clip wollten wir die Lyrics durch die visuelle Untermalung natürlich richtig zum Tragen bringen – und eine menschenleere Wüste, entsprechend noch mehr Düsternis bei der Farb’mappe‘, dazu ein post-apokalyptisches musikalisches Thema und unsere aggressiven Cyber-Klamotten paßten da einfach wunderbar. So erreicht man die Aufmerksamkeit des Hörers.

Hier zur HP der Band: http://www.octanic.com/

Lyrisch dreht sich der Song um den Gebrauch und Mißbrauch all´ der Kraft und Macht und der zerstörerischen Kraft der Menschheit – auch wiederum auf die Menschen selbst natürlich. Meiner Meinung nach ist Horror ein Element, dessen sich die meisten Metal-Bands relativ einfach bedienen können, um die Intensität, Leidenschaft, primitive Brutalität darzustellen – gewissen Elementen der Jagd nach dem Schönen. Macht und Verwundbarkeit – alles liegt dabei so nah zusammen – genau richtig für Menschen, um sich lebendig zu fühlen.

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