Octanic – Bitte nicht zehnmal den gleichen Song und unter dem richtigen Endzeit-Fokus

„Für viele von uns sind es unsere Bücher, Filme und Musik, die uns durch den Tag retten – in guten wie in schlechten Zeiten.”

“Mit ihrem Debut sorgten Octanic in der Metal-Szene doch für einigen Wirbel, der eigenwillige und doch faszinierende Sound der Australier brachte jeden Song des Albums “The Mask Of Hypocrisy“ auf den Punkt und roughe Endzeit-Stimmung in die Bude. Sänger Jay Sherpherdson nahm sich die Zeit, sich von uns Löcher in den Bauch fragen zu lassen. Zumal die Jungens mit diesem Feedback ja anscheinend gar nicht allerseits gerechnet hatten.

„Sowohl seitens der Medien auch von Fans gab es durch die Band klasse Reaktionen – das gibt uns natürlich einen ganzen Batzen an octanic 3Belohnung für die ganze Arbeit, die wir in das Album gesteckt haben. Außerdem ist jedes Feedback, egal, ob gut oder kacke, etwas, daß wir für uns und unsere Musik mit ‚an Bord‘ nehmen, uns also zu Herzen – weil wir einfach das Beste aus uns und unserer Musik herausholen möchten. Wir wollten für unseren Teil einfach erstmal das Beste abliefern, das uns möglich ist und das bestmögliche Album, das uns zu diesem Zeitpunkt möglich war und uns vor allem selbst treu bleiben.“

Dabei galt es für Octanic eine Menge an unterschiedlichen Einflüssen und Stilen unter einen Hut zu bringen, wie Jay fortfährt. „Die wollten wir auch heraus arbeiten, zu denen stehen wir. Dabei war es ein weiteres Ziel, jeden Song auch so eigenständig als nur möglich klingen zu lassen und nicht in irgendein Fahrwasser nach Schema F zu verfallen. Ob das nun die Lyrics betrifft, die Melodien, das Album als Ganzes oder auch subtile Elemente… Es ist ja nicht so, daß man bei ‚The Mask Of Hypocrisy‘ definitiv sagen könnte, das sei der oder der Stil oder Genre. Das wollten wir zum Ausdruck bringen. Was wir definitiv nicht wollten, waren zehn Songs, die klingen, als wäre es nur einer in zehn verschiedenen Variationen.“

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Na, manche Bands können das echt gut: Die schreiben einen langsamen, einen mittleren und einen schnellen Track und der wird fürs neue Album x-mal variiert… Abgesehen von den Ansprüchen, die die Band an sich selbst für diesen Silberling gestellt hatte, gab es natürlich auch die üblichen Wahnsinnigkeiten des Musiker-Alltags zu bewältigen: „Es hängt einem logischerweise immer die Zeit im Nacken, die Fragen nach Geldern, technischen Möglichkeiten und vorhandener Ausrüstung – und natürlich hat auch so seine eigenen persönlichen Herausforderungen und Dämonen im Leben. Muß man dann alles irgendwie bewältigen. In solchen Situationen muß man einfach mal stark bleiben und sich auf das Ziel konzentrieren, seine Kräfte bündeln und den Fokus auf das größere und positivere Bild richten.

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