Hopelezz – Nicht reißende Bande, Genres, die man sich zusammenreimen läßt, ein bißchen Band-Kollegen schocken und eine personifizierte Krankheit

An alten Spielereien und Stilen festzuhalten. Wäre aber auch nicht der Sinn des Ganzen, denn stimmig und echt soll´s ja schon sein. Man stelle sich vor: Eine junge Band, die noch nicht von ihren Fans leben kann, sondern das Ganze aus Überzeugung macht , würde dann aus Überzeugung das Gegenteil ihrer Überzeugung machen. Hä?? „Stimmt. Wir gehen an die Sache auch ran, als wäre das nun eine neue Band. Die Grundstrukturen unseres Sounds sind schon noch die gleichen, aber der Gesang ist eben anders.“ Und nun kommen wir zu den ersten Zeilen oben, von wegen „However-Metal“.

„Ich selbst bin kein Freund dieser ganzen Soundunterteilungen. Klar, das gibt einem eine grobe Richtung und irgendwie mußten wir einen Begriff für die Geschichte hier finden. Mit ‚Modern Metal‘ konnten wir uns dann schon anfreunden.“ Läßt ja auch an sich alles offen. hope2Theoretisch könnte man alles, was neu rauskommt, als Modern Metal bezeichnen. Gemäß Duden und Co steht ‚modern‘ schließlich für das, was dem aktuellsten Zeitpunkt entspricht. Und wenn dieser und jener Sound grad der aktuellste bei einer Band ist, dann könnte man… lassen wir das. Wär halt dann der jeweils persönliche Modern Metal.

„Ich denk mal, daß viele unseren Sound schlicht als Metalcore bezeichnen werden und gut isses“, schmunzelt der Sänger. Und: „Was Musik betrifft, hör ich selbst eigentlich alles. Außer Reggae! Ich hab zwar irgendwie nur Metal-CDs, aber auch geh auch feiern auf Schlager und Elektro. Manches davon würd ich auch gern in der Band einsetzen, aber die Reaktionen sind dann meist: ‚Bist du doof?‘.“ Und setzt gleich noch einen drauf: „Ich war auch aufm Ballermann und wollte danach ein Ballermann-Cover machen.“ Schnitt, aus, Themawechsel. Naja, oder auch nicht so ganz.

„Ich bring schon einiges an anderen Ideen und Einflüssen in unseren Sound mit rein. Ich weiß aber nicht, ob man das so raushört. Und wir werden definitiv ach mal ein Cover rausbringen.“ Was das sein wird, wird man sehen, eines ist auf jeden Fall stimmungsabhängig. „Die Texte. In dem Song ‚Abschiedsbrief‘, unser erster deutschsprachiger Track, geht es auch um die persönliche Verarbeitung einer Beziehung, die mich lange noch im Hinterkopf verfolgt hat.

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