Hopelezz – Nicht reißende Bande, Genres, die man sich zusammenreimen läßt, ein bißchen Band-Kollegen schocken und eine personifizierte Krankheit

Die Vorstellung hat was von Tim Taylor und seinem „hohoho“ samt auf die Brust schlagen. „Uga, ich habe Terror gemacht.“ Doch nun mal zum Weitermachen, genauer zum angepeilten Album. „Die neue Platte wird am 26. Februar erscheinen und wir werden uns auch erstmal in Sachen Konzerte rarmachen. Die neuen Songs müssen ja auch entsprechend sitzen, wenn wir damit auf die Bühne gehen. In Wuppertal (im Underground) wird es eine Releaser-Show geben. Es soll einen geilen Einstieg geben, bei der Release-Party sind noch zwei Gäste mit dabei, u.a. auch Perzonal War. Bei deren Release-Party haben wir auch mitgemacht und so bot es sich an, zumal Martin (Buchwalder) auch bei Fall Of Carthage mit dabei ist“, sprudelt es auch Adrian heraus und ich gestehe, ich hab mir mitm Mitschreiben echt schwer getan 😉

Mittlerweile sind die Jungs bei Sonicscars unter Vertrag, vorher war´s Seven Heat. Warum ich das anmerke? Na, weil der Fronter dazu was zu erzählen hat. „Bei Seven Heat ist es recht einfach, reinzukommen. Diese Firma macht ein bißchen Infrastruktur. Man muß auch ganz ehrlich sagen, daß es ein ziemliches Ding der Unmöglichkeit ist, an die großen Labels ranzukommen. Von wegen durchs Zusenden von Demos – es ist eigentlich nur noch illusorisch. Wir haben uns, und vor allem Nick, den Arsch aufgerissen, um auf uns aufmerksam zu hope3machen. Auch hinsichtlich Konzerte natürlich und durch ‚jemand kennt jemanden, der jemanden kennt, der jemanden kennt‘ usw ist dann eigentlich die jetzige Situation entstanden.“ Und dabei gibt Adrian auch zu bedenken, daß im Hintergrund fast genauso viel Arbeit ansteht als Band wie eben dort, wo es der Fan mitbekommt.

„Bei Sonicscars haben wir nun die Option, auch ein zweites Album zu machen, aber natürlich hält man sich Optionen offen. Allzu hohe Erwartungen haben wir für ‚Sent To Destroy’nicht, so à la ‚das wird der Durchbruch‘, lach. So etwas zieht sich meist über eine Entwicklungsphase von drei. Vier Alben und wir haben seit 2010 gerade mal nun das zweite. Und zudem ist es die erste CD. Bei der ich auch am Mikro und nicht nur an der Klampfe bin, also die erste mit neuer Stimme. Auf der ersten Scheibe war Fabio noch dabei und das Ganze ging eher in Richtung Melodic Death Metal. Ich bin halt mehr der Hardcore-Sänger und auch zuständig für cleane Passagen. Für die, die die erste Platte kennen, dürfte das schon eine Umstellung werden, denke ich. So´n bißchen gewöhnungsbedürftig.“

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