Gibbs bekommt Verstärkung – woanders halt: „NCIS: New Orleans“ – Staffel 1.1 und 1.2

Inhalt: „In einer Stadt, die Katastrophen gewohnt ist, versucht ein Eliteteam, die Küste ein bißchen sicherer zu machen. Dwayne Cassius ‚King‘ Pride kennt die Stadt aus seiner Zeit als Cop wie seine Westentasche. ncis 2Aber jetzt, als Leiter einer Spezialeinheit, geht es um mehr: Es geht um die nationale Sicherheit. New Orleans, The Big Easy genannt, ist bei ihm und seinem Team in besten und gerechtigkeitsliebenden Händen.

An Pride´s Seite ist Christopher LaSalle, der die Stadt wie kaum jemand sonst liebt. Und Neuzugang Meredith Brody zeigt ein besonderes Talent dafür, Ganoven im Verhör in die Knie zu zwingen. Der exzentrische Forensiker Sebastian Lund geht die Beweissuche mit Hightechmethoden an und die Gerichtsmedizinerin Loretta Wade verwendet ihr ganzes Wissen und ihre Erfahrung darauf, die Geheimnisse der Taten zu entschlüsseln, Gemeinsam entgeht ihnen nichts und niemand.“

So weit, so gut. Die Charaktere sind gut besetzt und die „Archetypen“ solcher Serien sind allesamt vorhanden und wie man sie wohl am liebsten serviert bekommt: Die Big Mama (Wade), der ncis 3„verrückte Professor“ mit sozialen Anpassungsschwierigkeiten (Lund), der spitzbübische Neuling (Brody), der geheimnisvolle, draufgängerische Fels in der Brandung (LaSalle) und der eigentlich immens seelisch verhurnagelte Chef, der dennoch mit aller Macht und demonstrierter mentaler Stärke als Papa der Crew voranschreitet.

Die Fälle sind durch die Band interessant in ihrer Aufmachung und auch wird gern mit dem besonderen Reiz der Stadt New Orleans geliebäugelt. Auch wenn gerade von „Archetypen“ die Rede war, spielen sich die Charaktere doch in ihren Facetten im Laufe der Folgens ehr gut und eigen ständig heraus, es ist also kein seichter Abklatsch. Es ist allerdings auch ein schweres Los, nach dem kranken ncisHaufen vom ersten Baby „NCIS“ samt Gibbs, Abby und Dinozzo und den Durchgeknallten aus „NCIS: L.A.“ samt LL Cool J, G und den beiden „Erdmännchen im Computerraum“ an den Start zu gehen.

Das schwere Los, einen ähnlich kultigen Charakter wie Linda Hunt als Hetty Lang und Mark Harmon als Gibbs zu mimen, hat Scott Bakula, allseits bekannt, inne und meistert das auch mit Bravur. Für die erste Staffel unter enorm erschwerten Bedingungen eine solide Sache, die definitiv im Laufe der Serie noch mehr schöpfen kann. Sollte man auf keinen Fall unbeachtet lassen. (Paramount) EV

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