Gesundheit – die Rolle laut Altem Testament oder: Wenn dem Menschen als Strafe der Himmel auf den Kopf fällt?

Die zweite Stufe der Entwicklung der Krankheit in den Texten D zeigt Verständnis für die Knappheit der Gesundheit, einschließlich der körperlichen Anomalien (vgl Deut 23,2-11; 24,8; Leviticus 21,18-19) als ein Mangel an Gottes Segen. Daher kommt der Vorwurf über mangelnde Strenggläubigkeit des Israeliten, als er krank wurde (vgl Lm 2,11-14; Ps 38,2-5). In der dritten Stufe der Krankheit worden die Krankheien als göttliche Strafe und sogar ein Fluch für die begangene Übertretungen behandelt. (Dt 28,15-29). Wenn es um die Konzeption der Krankheit in den Texten D geht, wurde diese letzte Strömung des Denkens dominant für den gesamten Pentateuch.

In den Texten P wird die Krankheit fast ausschließlich als Werkzeug der Gottes Strafe für begangene Sünden dargestellt. Schließlich werden in der Tradition von Deuteronomium drei Stufen der Entwicklung der theologischen Konzeption der Krankheit gekennzeichnet. Zunächst betont die Bibel Gottes Versprechung des Segens für das auserwählte Volk, dessen Effekt unter anderem das Israelsbewahren von Krankheiten sein sollte. Später konzentrierten sich inspirierte Autoren auf der Erläuterung der Krankheit als ein Mangel an Gesundheit; die Krankheit war als Folge des Mangels an Gottes Segen gesehen. In der dritten Stufe wird die Krankheit als Gottes Strafe für böse Taten dargestellt, die von einem Mann begangen sind (Sünden).

Die Krankheit, die in einigen Bücher des Alten Testaments besprochen ist, wird machmal als Übel dargestellt und manchmal hat sie keinen klaren Sinn. Daher sind die Propheten des Alten Testaments, die über das Kommen der eschatologischen Zeit sprechen, sie sehen die Abschaffung von Krankheiten in der neuen Welt ab, die den Gottes Verehrer zufällt: es werden keine Patienten (Jesaja 35,5-6), Leid und Tränen setzen sich aus (Jesaja 25,8; 65,19-20). In der neuen Ordnung, wo die Sünde nicht auftreten wird, werden auch keine seine Folgen, dh, Krankheit und Leiden, die über sündige Menschen gelastet haben.der-himmel-faellt-uns-auf-den-kopf-67153b28-0586-4bc4-9b77-7294e0a9f055

Zusätzlich zu den Fragen, die mit den Krankheiten verbunden sind, nimmt ST Fragen vor, die mit Umweltfaktoren verbunden sind, die auf die Gesundheit beeinflussen.

Der Gesundheitszustand hägte von vielen Faktoren ab, einschließlich der Umweltfaktoren (externe, interne, Arbeitsfaktoren). In der Tat hat sich das Klima in Palästina seit biblischen Zeiten bis heute nicht geändert. Es ist ein sehr gesundes, subtropisches Klima. Canaan unter Gottes Bund mit Abraham – im Israels Besitz (vgl Kapitel 12, 1-3; 15, 18; 17,8), erfüllte grundlegende Gesundheitsbedingungen. Man hat nicht herausgefunden, dass in den alten Zeiten ein Ort der endemischen Krankheiten war, die z.B. in Mesopotamien und Ägypten aufgetreten sind.

Dies wurde unter anderem mit der Tatsache verbunden, dass in Mesopotamien oft Dürren aufgetreten sind, was die Bevölkerung gezwungen hat, um große Systeme der Kanäle zu bauen, die für die Bewässerung der Vegetation verwendet wurden. Sie wurden die Stelle des Schlüpfens von Mücken und anderen Insekten, die Krankheiten verbreiten. Dies gilt auch für Ägypten, das völlig von der Nil abhängig war. Im Gegensatz dazu, haben Flusstäler und trockene Tröge in Palästina, in Verbindung mit überwiegend ländlichen Lebensstil, zu der Gesundheit und Wohlstand der alten Israeliten beigetragen.

Ein weiterer Faktor, der signifikant auf die Qualität der Gesundheit beeinflusst hat war die Ernährung, die eine heilende Rolle im Sinne einer Beschränkung oder Nahrungsergänzungsmittels, also präventive Rolle gespielt hat. Die Verbesserung und Erhaltung der Gesundheit und des Wohlbefindens hat seine Unterlage in den alttestamentlichen Speiserezepten. Es sollte jedoch angemerkt werden, dass es keine eindeutigen Beweise gibt, dass die Völker des Ägyptens und Mesopotamiens die Einschränkung in der Ernährung verwendet haben, um die Gesundheit zu verbessern und zu erhalten. Alttestamentliches Gesetz ist in Bezug auf Ernährung ein einzigartiges Phänomen in der Geschichte des Nahostens. Nach der Erschaffung des Menschen und Tieren, sagte Gott zu ihnen, dass sie sich mit Pflanzen, Gräser und Früchte ernähren sollen (Kapitel 1,29-30).Es gab dabei keine Erwähnung über Fütterung mit Fleisch (Basar) und seine Zubereitungen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.