Gesundheit – die Rolle laut Altem Testament oder: Wenn dem Menschen als Strafe der Himmel auf den Kopf fällt?

Es wurde als ein Schlag von Gott oder (Exodus 4,11; Hi 16,12 n) oder eines anderen übermenschlichen Wesens betrachtet, das von ihm abhängig ist (2 Samuel 24,15 n). Unter den verschiedenen Krankheiten können physische (dh. des Körpers) und psychische Erkrankungen gekennzeichnet werden. Krankheiten des Körpers sind: alle Arten von Wunden (siehe 1. Könige 22,35; 2. Könige 1,2; 8,29), Prellungen (Jesaja 1,6), Brüche (Levitikus 21,19), Lepra (Lev 13,43) , Unfruchtbarkeit (Kapitel 11,30; 25,21), Auszehrung Entzündungen und Verbrennungen (Deuteronomium 28,22), Geschwüre, Krätze und Schorfe (Dt 28,27; Hi 2,7; Jesaja 38,21). Darüber hinaus behandeln Bibelschreiber des Alten Testaments über Augenkrankheiten und Blindheit (Kapitel 19,11; 27,1; Tb 6,8-9), Hals und Ohren, Schwerhörigkeit (Ps 38,14-15; Mit 14,12), Tuberkulose, Fieber (Levitikus 26,16) und Schüttelfrost (Ps 38,8-9).

Nach der Bibel Schriftsteller, charakterisieren Geisteskrankheit oder typischerweise nervöse Krankheiten „Kopf Krankheit” und “Herzschwäche” (Jesaja 1,5), die Dämlichkeit (Sprüche 26,7), Wahnsinn und die “Angst des Herzens” (Deuteronomium 28,28), Kopfschmerzen durch Schlag oder Hitzschlag (2 Könige 4,18-19; Jdt. 8,3; Ps 121,6), Lähmung (1 Sm 25,37-38; 2 Samuel 4,4), extreme Depression (Psalm 38,7) “Herzschmerz” (Psalm 89,9), Ohnmacht (Ps 88,16) und geistige Pein (1 Samuel 16,14-15).

Es sollte betont werden, dass es oft schwierig ist, die Krankheit zu identifizieren, die in der Bibel erwähnt sind und es ist besonders schwirig heutigen Äquivalent von Krankheiten zu finden, die in der Bibel dargestellt sind. Dies erfolgt aufgrund der Tatsache, daß die biblischen Beschreibungen und Namen der Krankheiten nicht von Fachleuten der medizinischen Fragen kommen, aber normalerweise gesundheitvon Laien, die äußeren und unverfängliche Symptome, wie im Fall 2 Mac 9, 5-10 (siehe Sir 7, 17; 66, 24; Jdt 16, 17) für wichtige Geburtsmal hielten.

In einer Welt, in der alle Phänomene und Ereignisse abhängig von dem Schöpfer waren, war die Krankheit keine Ausnahme. In der prophetischen Hymne of Moses (Deut 32,1-43) lesen wir u.a..: “(…) „dass ich, ich bin, der da ist und kein Gott neben mir!“ „Ich töte, und ich mache lebendig, ich zerschlage, und ich heile.“. (…)”(v. 39; vgl 2. Könige 5,7). Der allmächtige Gott ist der maßgebender Faktor bei der Bestimmung des Ursprungs der Krankheit und ihrer Behandlung: “(…) Ich bin der Herr, dein Arzt”(Exodus 15,26).

In ST kann Ganzes als Entwicklung der Interpretation der theologischen Krankheiten demonstriert werden auch im Hinblick auf ihre Behandlung. J. Ołów betrachtet als zutreffende Kritik – die eigene Gelehrte machen – der brisanten These der einigen Exegeten, dass inspirierte Autoren des Alten Bundes ein einheitliches Konzept von Krankheiten, als die Wirkungen der Sünde und der äußeren Zeichen der Gottes Strafe hatten. Einige Schriften, zum Beispiel Pentateuch, haben diverse theologische Fassungen der Krankheit.

Alttestamentliche Theologie Fassungen über die Krankheiten, entwickelnden sich, wie in den Beispielen von Texten, die zu verschiedenen Traditionen gehören. Im Pentateuch gibt es vier Traditionen im Zusammenhang mit der Textequellen. Wilfried Harrington betont, dass man über die Dokumente und Texte JEDP nicht sprechen soll, sondern nur über die folgende Tradition: Jahwisttradition (J), die priesterliche (K) und Deuteronomium (D), die nach Ansicht des Autors eine andere Frage bildet.

Als die wichtigsten Kriterien, die darüber eintschieden haben, an welche Tradition angegebenen Text unterzuschreiben, hat man Änderungen in der Verwendung der Gott Begriffe (Elohim oder Jahwe), Erzählung Dubletten und Spannungen von Inhalten, die zwischen den Geschichten auftreten, Dubletten innerhalb einer einzigen Geschichte, die Regeln der Ethik und des Kults, sowie klare und plötzliche Änderungen der Sprache, Stils und Vorstellungen angegeben. Eine Aufteilung auf einzelne Traditionen ist wichtig im Zusammenhang der Erscheinung der Gesundheitsfragen in ST.

In den Texten J hat die Krankheit in der Regel historischen rettenden Ausklang. Texte über die Krankheit helfen die Dramatik der Israels Geschichte zu erhöhen und sie sind hilfreich bei der Klärung der Situation des auserwählten Volkes. Manchmal wird die Krankheit als ein Werkzeug der Gottes Rache vorgestellt (die Geschichte von Sodom und Gomorra, die Ägyptens Plagen). Krankheit und Tod, die auf Israels Feinde geschickt wurden, dienten der Befreiung des erwählten Volkes und waren ein Zeichen der Gottes Vorsehung.

In den Texten E geht es vor allem nicht nur um Krankheiten (was unter anderem der Mangel an präzisen Benennung von Krankheiten nachweist), sondern die Situation der Kranken, vor allem Todkranken. In der Tradition ist die Krankheit auch als Folge der Sünde gezeigt, dh. die Verletzung der moralischen gegründeten und den Menschen von Gott dargestelllten Ordnung (Kapitel 20,9; Num 21,6-7; vgl Hi 9,30-31). Die Krankheit ist ein Phänomen, das den Mesch für das Problem der menschlichen Schuld und das Böse sensibilisieren soll; Krankheit Ziel ist nicht Rache, sondern ein Aufruf zur Umkehr.

AJ Ołów betont, dass wir in den E Texten im Zusammeng der Krankheit Faden des Geheimnisses treffen, weil es nicht immer möglich ist, festzustellen, warum Gott Krankheit schickt. In der Tradition des Deuteronomiums, gibt es drei Stufen der Formgebung der theologischen Konzeption der Krankheit. In der ersten Stufe hat man Segen akzentuiert, dessen Inhalt bedingtes Versprechen des Bewahrens von Israeliten von allen Krankheiten ist. Diese Bedingung ist die geneue Einhaltung des Gottes Gesetzes (vgl Deut. 7,12-15). Die Bedingung des Gotten Segens (in Form von guter Gesundheit) ist auch weithin verstandener Dienst (siehe Exodus 15,26).

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