Generation-Clash

Und nun nochmal ein Blick auf die Beschreibung zum Begriff der „X“-ler

Der Begriff Generation X wurde in den frühen 1950er-Jahren von dem US-amerikanischen Fotografen Robert Capa geprägt. Er verwendete das Schlagwort als Titel für eine Foto-Reportage über junge Leute, die nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs herangewachsen sind. Die Reportage erschien erstmals 1953 in der renommierten britischen Zeitschrift „Picture Post“.
Ebenfalls in den frühen 50er-Jahren veröffentlicht das US-amerikanische Holiday Magazine eine Serie von Artikeln unter der Überschrift „Generation X“ über die US-amerikanische Jugend dieser Zeit. Mitte der 1960er-Jahre führten die beiden britischen Soziologen Charles Hamblett und Jane Deverson eine Studie durch, in der es um die Mods und Rocker in Großbritannien ging und die unter dem Titel „Generation X“ veröffentlicht wurde. 1976 wurde die britische Punkband Generation X gegründet.

Nach Einschätzung des Autors des eingangs erwähnten Romans, Douglas Coupland, ist für jene Generation charakteristisch, dass sie sich erstmals ohne Kriegseinwirkung mit weniger Wohlstand und ökonomischer Sicherheit begnügen muss als die Elterngenerationen, aber andererseits für deren ökonomische und ökologische Sünden büßt. Ursprünglich sollte der Begriff Generation X andeuten, dass gen 1sich diese Generation bislang erfolgreich der Benennungswut von Werbeindustrie und journalistischem Gewerbe entzogen hat. Couplands Buch erreichte die Bestsellerlisten und der Titel wurde zum Schlagwort für die bis dahin unbenannte Generation. Coupland prägte in seinem Buch auch den Begriff McJob, im Roman definiert als „ein niedrig dotierter Job im Dienstleistungsbereich mit wenig Prestige, wenig Würde, wenig Nutzen und ohne Zukunft. Oftmals als befriedigende Karriere bezeichnet von Leuten, die niemals eine gemacht haben“.

Coupland stellt dem eingeschliffenen Lebensstil aus gesellschaftlichen und ökonomischen Zwängen eine “Lessness” genannte Philosophie gegenüber, die den Wert des Lebens nicht an der Anhäufung von Statussymbolen misst. Das „neue“ Wertsystem wird auch ironisch als „Exhibitionistische Bescheidenheit“ bezeichnet. Aufgrund dieses Lebensgefühls der Konsumverweigerung würde Couplands Generation X (z. B. von der Seattle Times) in Anlehnung an Gertrude Stein auch als „Lost Generation der Neunziger“ bezeichnet. Coupland stützt seine Beobachtungen am Ende des Buches mit einigen Statistiken und Zitaten aus verschiedenen Zeitschriften. (Quelle: u.a. Wikipedia)

Und was lernen wir also hier mit einem Augenzwinkern: Die Generation X – das sind die harten Hunde mit dem Blick fürs Wesentliche und genügsam – wissen dann die „Ypsler“ manchmal einfach nicht, wo ihnen der Hintern hinhängt? EV

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