Generation-Clash

Generationen im Überblick und im Vergleich

An erster Stelle bedarf es, um die Thematik dieser Arbeit näher zu erläutern, einer Vorstellung jener Generationen, die die letzten Jahrzehnte hervorgebracht haben und deren Werte und Ausrichtungen heranzuziehen.

Die „ Matures“

Natürlich unterscheiden sich Generationen voneinander, sie sind unterschiedlichen Einflüssen ausgesetzt, verschiedenen technischen Entwicklungen unterworfen, Prioritäten unterwerfen sich auch dem Weltgeschehen. Die Generation der Geburtsjahrgän-ge 1933 bis 1945 nennt man gemeinhin „Matures“. Diese Generation ist selbstredend geprägt von den Kriegszeiten, Entbehrungen, harter Arbeit und einem harten Überle-benskampf.gen x 2

Diese Umstände können sich viele heutzutage gar nicht mehr vorstellen, zum einen ging es teils um nackte Überleben, später um einen Wiederaufbau, der alle Kräfte forderte. Ohne Rücksicht auf die eigene Gesundheit und teils auch auf die Familie ging diese Generation bis an ihre Grenzen und darüber hinaus.

Die „Boomers“

Die Jahrgänge 1946 bis 1964 kam hingegen in den Genuß, den Wandel hin zu mehr Wohlstand und teils sogar Überfluß erleben und leben zu dürfen. Natürlich stand Fleiß ganz oben auf der Prioritätenliste, ermöglichte dieser doch auch alle Annehmlichkeiten, die man in vollen Zügen genoß. Es wurden sich nur noch wenig um Konsequenzen Gedanken gemacht, wie etwa Umweltverschmutzung oder ähnliches. Auch bezüglich potentieller Überbevölkerung stellte diese Generation keine großen Fragen, so wird diese Generation auch ab und an nicht als „Boomers“, sondern scherzhaft als „Baby-boomers“ bezeichnet.

Generation X

Diese Generation der Jahrgänge 1965 bis 1976 wurde nicht nur in der Musikbranche des Öfteren erwähnt. Sie gilt als erste Generation, die unter den Fehlern ihrer Vorgänger zu leiden und diese zu büßen hat. Seien es Kleinigkeiten wie FCKW-freie Kühlschränke, größere Einschränkungen wie steigende Energiepreise… die Lebemann-Mentalität der vorhergehenden Generation hat ihren Preis und dieser wird von der Generation X übernommen.

Oftmals wird sie auch mit dem Begriff der exhibitionistischen Bescheidenheit in Verbindung gebracht. Diese Generation genoß eine Erziehung nach alten Werten, strebt aber nach einer Entfaltung persönlicher Freiheit. So fanden sich auch vermehrt in dieser Generation Kriegsdienstverweigerer, man kämpfte noch härter für die Emanzipation, auch in der Erziehung hielt der antiautoritäre Stil Einzug. Diese Generation ist geprägt von einem Spagat zwischen Anpassung, Mittragen alter Werte, der Last vorhergehender Verfehlungen der Generationen einerseits und andererseits einem gewissen Oppositionsdenken. Ein stilles Rebellentum.

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