Fast & Furious 7

Dieser Film sorgte ja bereits im Vorfeld für einiges an Aufsehen, die dazu bekannte Thematik soll aber nicht Bestandteil der Filmbesprechung werden. „Fast & Furious 7“ ist nun endlich auch als DVD und Blu-ray erhältlich, dabei gibt es zu der 132-minütigen Version auch eine Extended Version mit 140 Minuten und einer Menge Bonusmaterial:

– Unveröffentlichte Szenen
– Das Making-of von „Fast & Furious Supercharged“
– Gespräch über Fast
– Zurück zum Anfang
– Fliegende Autos
– Die Autos von Furious
– Der Kampf
– Race Wars
– Turmsprünge
– Schnapp’s dir
– „See you again“-Musikvideo

Natürlich sind sie dabei, die bekannten Gesichter, ohne die die ganze Reihe der „Fast & Furious“-Reihe gar nicht so lange überdauert hätte. Sehr schlau gemacht ist dabei auch die weitere Einbindung des Charakters von Dwayne Johnson. Als Bösewicht ist diesmal Jason Statham mit von der Partie, der dem Movie wieder einen ganz anderen, zusätzlichen Hauch verleiht. Anknüpfend an die Handlung zu „Fast & Furious 6“, in dem Toretto (Vin Diesel) und seine Crew Owen Shaw mehr oder weniger unschädlich gemacht haben, schwört dessen Bruder Deckard Shaw (Statham) nun Rache. Das Krankenhaus gleicht nach seinem Besuch bei seinem Bruder einem kleinen Minenfeld.

ff7Toretto hat, nichts ahnend, derzeit andere Sorgen: Letty (Michelle Rodriduez) übermannt die Panik uind sie beschließt, die Beziehung mit ihm auf Eis zu legen, da sie es nicht ertragen kann, sich an all ihre gemeinsame Zeit nicht erinnern zu können. Die Beziehung scheint ihr einseitig, als könne sie an den ganzen Jahren vor ihrem Gedächtnisverlust niemals teilhaben. Dwayne Johnson hat selbstredend wieder die Rolle von Agents Hobbs inne und er ertappt hierbei Shaw, als dieser sich an den Computer im DSS-Quartier zu schaffen macht, in der Hoffnung, soviel wie möglich über Dom Toretto und seine Crew herauszufinden. Das kann natürlich kein gutes Ende nehmen, Shaw jagt die gesamte Etage hoch und flüchtet. Shaw setzt Toretto zunehmend unter Druck, und scheint laut Aussagen Hobbs ein ehemaliger Geheimagent der Regierung zu sein. Bei einem vermeintlichen Showdown zwischen Dom Toretto und Deckard Shaw ereignet sich ein Zwischenfall, kurz vor der Eskalation wird Shaw durch Soldaten in die Flucht geschlagen, der Anführer „Mr Nobody“ (Kurt Russel) bietet Toretto eine Zusammenarbeit an. Er schlägt folgenden Deal vor: Dom und seine Leute sollen sich daran machen, „das Auge Gottes“ für die Regierung zu beschaffen, ein absolut hochintelligentes Ortungsprogramm, daß ihm wiederum bei der Ergreifung Shaw´s von Nutzen wäre.

„Fast & Furious 7“ macht auch dieses Mal seinem Namen wieder alleff7 bEhre (von den eher schwächelnden „Mittelteilen“ der Reihe mal abgesehen), rasant, dynamisch und mit der bisherigen Beschreibung der Handlung noch lange nicht am Ende der Reise angekommen. Verwirrungen, neue Aspekte – es darf an nichts fehlen. Die Action dankt es dem Film und die Leistung der Akteure ist wirkt nicht nur gewohnt routiniert, sondern nach wie vor beherzt. Für das Ende haben sich die Macher übrigens etwas Nettes einfallen lassen, was auch, egal wie oder ob eine weitere Realisierung dieser Reihe geplant ist, Sinn macht.

Mehr oder weniger Feder läßt natürlich auch jede Seite in diesem spannenden Movie, die Handlung ist intelligent gestrickt und zu keiner Zeit abgelutscht, langweilig oder einseitig. Wer also den Movie bisher „verweigert“ hat in der Annahme, „es sei doch eh immer das gleiche“ bekommt nur bedingt Recht. Natürlich dreht es sich um Autos, Action, den Kampf der Guten gegen die Bösen und mittendrin Dom Teretto, Letty, die ganze Crew eben, die ihren eigenen Kopf hat. Das Bestehen des unkonventionelle Vorgehens bei den Herausforderungen in dieser Handlung liegt auf der Hand, dennoch spitzen ein paar ausgeklügelte Gedanken mit rein.

„Fast & Furious 7“ zählt mit Sicherheit zu den stärkeren Filme der Reihe, dabei hat er, wie andere Mvoies dieses Genres auch, die Action nicht neu erfunden und auch der Plot wurde auf die eine oder andere Art und Wiese schon präsentiert. Doch man kann das Rad eben nicht neu erfinden, nur verbessern und verfeinern. Das ist den Machern von „Fast & Furios 7“ mehr als gelungen, Fans werden nicht enttäuscht sein. Die Handlung ist stimmig, die Effekte sind mächtig und eindrucksvoll in Szene gesetzt, die schauspielerischen Leistungen überzeugen und auch deu Auswahl der Akteure paßt wunderbar. „Aufgeben ist nicht“ – wie es immer die Devise dieser Filme war. Kurzweilige, toll konstruierte Unterhaltung, die man sich nicht entgehen lassen sollte. (Universal Pictures)

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