Doctor Who – Nachleben – Band 2

Inhalt: „Er ist über neunhundert Jahre alt, wechselt ab und zu den Körper und ist der Titelheld von Großbritanniens beliebtester Science Fiction-Serie. Sein Rumschiff, die TARDIS, sieht aus wie eine blaue Telefonzelle, ist innen jedoch wesentlich größer als von außen. Mit ihr reist der Doctor durch Raum und Zeit, auf der Suche nach Abenteuern und den Wundern des Universums. Und da es keinen Spaß macht, die allein zu entdecken, lädt der Timelord vom Planeten Gallifrey immer wieder Menschen ein, ihn auf seinen Riesen zu begleiten.

Alice Obiefune betrauert den Tod ihrer Mutter, als der Doctor wie eine Naturgewalt in ihr Leben platzt und es auf den Kopf stellt… obwohl, eigentlich ist es die TARDIS, die auf dem Kopf steht. Nun, egal… Die junge Frau wird vom Doctor mit auf die Jagd nach dem ‚Regenbogenhund‘ genommen und hat wesentlichen Einfluß auf die Karriere eines Musikers der 70er Jahre – da bleibt wenig Zeit zur Trauer.“

Angesiedelt ist dieses Abenteuer des Doctors in der Zeit, als er Amy docund Rory anläßlich deren Hochzeit und Flitterwochen mal „aus dem Dienst“ entläßt – und hier wird erfolgreich weitergeführt, was mit der Comic-Reihe sehr gut in Angriff genommen wurde. Die Umsetzung wird auch bei diesem Band Fans der Serie absolut gerecht, ist liebevoll und authentisch in Wort und Bild gestaltet. Im Grunde soll der Doctor an sich nur einen Hund wieder einfangen… doch wer den Doctor kennt, weiß schon, daß alles immer irgendwie anders ist und sowieso nichts einfach mal so menschlich-„normal“ gelagert sein kann. So ist es natürlich nicht irgendein Vierbeiner, der sich aus dem Staub gemacht hat. Nö, dieser hier sorgt schon auf Erden für den einen oder anderen Tumult.

Daß der Doctor trotz seines Timelord-Daseins und seiner schon manchmal recht eigensinnigen TARDIS Unterstützung gebrauchen kann, ist hinlänglich bekannt – und wer sonst sollte sich die kindlich-verdrehte Ader des Doctors ständig erfreuen, wenn nicht ein Begleiter, der ebenso seinen persönlichen Vorteil aus dieser gemeinsamen Zeit schöpfen kann? Der elfte Doctor, der manchmal nur Unsinn im Kopf hat, scheint es, findet so in Alice seinen Ausgleich und so geht es ganz schön drunter und drüber für die Beiden. (Panini) EV

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