Regionalisierung an fränkischem Beispiel oder: Wenn das Ende der Wurst erreicht ist – Teil I

Und ja natürlich war bei diesem Artikel und der Recherche immer ein Augenzwinkern dabei…. 😉

Aber es ist ein gutes Beispiel für den psychologisches Aspekts des Phänomens der Regionalisierung. Teil II folgt in Bälde.

Der Begriff der Regionalisierung findet vor allem in der Sozialpsychologie Anwendung und bedeutet eine Form der Identifikation mit einer bestimmten Region und deren Bräuchen, Menschen, Sprachgewohnheiten – der Mensch zählt sich einer Gruppe zugehörig. Ein gutes, augenzwinkerndes Beispiel stellen hier zum Beispiel die in Nürnberg ansässigen Franken dar: So liegt Nürnberg zwar in Bayern, doch wird sich vehement geweigert, anzuerkennen, ein Bayer zu sei, sondern ein Franke.

Diese Form der Identifikation gibt den bestreffenden Menschen auch eine gewisse Form der Sicherheit, vor allem wird hierbei oft der Dialekt genannt – oftmals wird ein Umzug aus Gründen des erschwerten sprachlichen Verständnisses argwöhnisch betrachtet. Die Besinnung auf das Bekannte, Überschaubare vermittelt den Menschen eine Form der Sicherheit und auch eine Form der Eigendefinition. Regionalisierung an fränkischem Beispiel oder: Wenn das Ende der Wurst erreicht ist – Teil I weiterlesen

Gewalt in Filmen aus psychologischer Sicht – Tarantino im Visier – Part III – ein Resumé

Natürlich sorgte „Django Unchained“, auch bereits im Vorfeld, für eine Menge Wirbel. Zum einen waren Publikum und Kritiker natürlich gespannt, was Quentin Tarantino diesmal wieder aus dem Ärmel zaubern würde und zum anderen sorgte der Movie allein durch seine Thematik für heiße Diskussion.

taran 2Der Rassismus in Amerika wurde so deutlich und nüchtern thematisiert wie selten bisher. Er wurde in keiner Sekunden von der Hand gewiesen und absolut unbeschönigt als Usus dieser Zeit gezeigt. Ohne eine Wertung Tarantino´s selbst, dem Zuschauer obliegt es, hier Partei zu ergreifen, sich Gedanken zu machen. Gewalt in Filmen aus psychologischer Sicht – Tarantino im Visier – Part III – ein Resumé weiterlesen

Wenn ein A doch ein X ist und es B gar nicht erst gibt…

… in der Welt der heutigen Presse-Zunft mahlen die Mühlen. Anders halt. Das Interview mit Zak Stevens hat dies mal wieder einmal deutlich gemacht: Migrationsflut vorn und hint, unsere lieben Politiker auf Watte betten und, und, und… und was so „nebenbei“ an Schicksalen passiert, ist wurscht. Da fragt man sich doch nicht mehr lou grantnur nach der nötigen und oftmals mangelnden Medien-Kompetenz der Leser, also ob die noch zwischen Schrott und echten Nachrichten und Wahrheitsgehalt unterscheiden können. Wenn ein A doch ein X ist und es B gar nicht erst gibt… weiterlesen

Ein neues liebstes Hobby – die seelische Nötigung

Jeder hat´s ihn schon mal gehört, mal in den Mund genommen: Den Begriff der seelischen Grausamkeit. Ob man diesen oder jenen deswegen verklagen, anzeigen könne und, und, und.
Die Menschen sind in ihrem Grausamkeiten sehr erfinderisch und seien wir mal ehrlich: Gibt es ein Tier auf dieser Welt, daß auch noch auf die Psyche losgeht? Das ist ganz menschen-eigenes Talent und offenbar auch manchen eine wahre Freude. Die Rede ist dabei nicht von den großkalibrigen Sadisten, nein, es beginnt schon im Kleinen.

seelischIst von seelischer Grausamkeit und Gericht die Rede, sprechen es doch unterm Strich die meisten gar einfach nur süffisant und belächelnd aus. Nicht etwa, weil die Rechtsprechung diesen Faktor eh nicht für voll nimmt, der Mensch als solches tut´s ja selbst nicht mal für sich, den besten Kumpel, den Nachbarn oder sonst wen. Sowas verdaut man schon, das ist alles nur vorübergehend. Super, das ist ein Beinbruch auch, aber wenn mir jemand diesen absichtlich verpaßt, gibt´s halt mal Konsequenzen. Ein neues liebstes Hobby – die seelische Nötigung weiterlesen

Gewalt in Filmen aus psychologischer Sicht – Tarantino im Visier – Part II

1963 geboren sorgte Quentin Jerome Tarantino in den letzten Jahren immer wieder für eine Menge Aufruhr mit seinem Schaffen im filmischen Bereich und erreichte schon recht bald Kult-Status. Bereits zwei Oscars und Golden Globes kann der Regisseur, Drehbuchautor, Produzent und Schauspieler sein Eigen nennen und auch andere Auszeichnungen bleiben nicht aus. Bereits im Kindesalter zeigte sich Tarantino fasziniert von der Kino-Welt, seine besondere Vorliebe galt den sogenannten Grindhouse-Filmen, auch B-Movies genannt und den Martial Arts .

taran 1Als Teenager brach Quentin Tarantino die Schule im Alter von nur 15 Jahren ab und startete eine Ausbildung zum Schauspieler. Dabei sei zu erwähnen, dass Tarantino Legastheniker ist und seine späteren Arbeiten als Drehbuchautor und auch als Schauspieler sicher davon ebenso beeinflusst waren. Und natürlich dürfte es auch härterer Arbeit und Lernen bedurft haben. Sein großes Wissen über Filme, auch über Rand-Details brachte ihm einen Job in einer Videothek in Manhatten ein. Im Jahre 1987 widmete er sich seinem ersten Drehbuch, „My Best Friend´s Birthday“, welches allerdings nicht als kompletter Film auf DVD erschienen ist. Das Material fiel nach der Fertigstellung einem Brand zum Opfer. Gewalt in Filmen aus psychologischer Sicht – Tarantino im Visier – Part II weiterlesen

Gewalt in Filmen aus psychologischer Sicht – Tarantino im Visier – Part I

djangoGewalt übte schon von jeher eine Faszination auf den Menschen aus. Der Grund dafür ist in der Psyche der Menschen zu finden, wie durch Studien auch nachgewiesen werden kann und bereits wurde. Filmemacher machen sich diese Tatsache natürlich zu Nutze, vor allem bei Trailern wird mit Gewalt, Blut et cetera oft nicht gegeizt. Es erhöht den Anreiz von Zuschauer, sich den jeweiligen Film anzusehen. Dabei scheint die Schmerzgrenze allerdings dann beim kompletten Film etwas niedriger zu liegen.

Gewalt ist im Fernsehen schon alltäglich, sie ist fast überall zu finden. Und die Grenzen scheinen noch lange nicht erreicht. Was laut den Jugendschutzangaben im Amerika hierzulande bereits ab 12 Jahren geeignet wäre, würde sich nach den hiesigen Standards in der FSK-16-Riege wiederfinden. Die sogenannten PG-13 Filme weisen teils sogar ein wesentlich höheres Gewaltpotential auf als noch vor Jahren. PG-13 bedeutet dabei: Die Begleitung durch Eltern wird empfohlen, ist aber zwingend. Gewalt in Filmen aus psychologischer Sicht – Tarantino im Visier – Part I weiterlesen

Was fängt man denn mit Bloggern an?

Das waren noch Zeiten, als man sich richtig ins Zeug legen mußte, eine Webpräsenz an den Stat zu bringen, oder? Erst mal einen gescheiten Anbieter aussuchen, denn schließlich will man doch ein bißchen Leistung für die Kröten haben, die man für Webspace berappen muß. Und für Traffic etc… Die Anbieter schoßen aus den Boden und sich in dem Angebot zu Recht zu finden, war für Neulinge auf jeden Fall oft ein Drama. Versteckte Kosten wie überall in der Wirtschaft und kein Paket war wirklich absolut so, daß es ein Rund-um-Wohlfühl-Paket darstellte. Zumindest gab es immer was zu motzen.
Von HMTL über Java bis zu MySqul, PHP etc eignete man sich oftmals mühsam alles Mögliche an, damit man schön viel Firlefanz auf seiner Webseite präsentieren konnte, sich evtl bei größeren Unterfangen inkl. Archiv und umfangreichen Suchfunktionen evtl die Arbeit etwas erleichtern konnte Was fängt man denn mit Bloggern an? weiterlesen

Irgendwas bleibt immer hängen – das Mittelalter hat da mal was hingelegt

Armutspolitik – zu jeder Zeit ein großes Wort, nicht nur in der heutigen Zeit. Und zu dem Zwecke wollen wir mal einen kleinen Blick zurück werfen ins späte Mittelalter. Was die heutigen Zustände damit zu tun haben, war doch der Begriff Armut deutlich anders geprägt, äußerte sich Armut anders als heutzutage. Mit dem, was der Mensch in zivilisierten Länder (bzw solchen, die sich gern so schimpfen) anno 20irgendwas zur Verfügung hat und selbst als Sozialhilfe-Empfänger erhält – reich wäre man im Mittelalter gewesen. Logisch, bloß waren die Bedürfnisse ganz anders, ich hoffe, da sind wir uns alle einige. Gut, man ist halt vielleicht eher dahingerafft worden, weil es keine oder unzureichende ärztlicher bettlerBehandlungen gab, zumindest nicht in der Form und, und, und – dafür gab´s aber auch keine Rezeptgebühr.

Und die wird ja netterweise nicht mal den Sozialhilfeempfängern mit chronischen Krankheiten erspart. Ernsthaft fei. Erst ab einer Summe Bla Blubb muß diese nicht mehr entrichtet werden. Armut definiert sich in jeder Epoche anders und hat insofern mal am Durchschnitts-Status Quo gemessen zu werden. Irgendwas bleibt immer hängen – das Mittelalter hat da mal was hingelegt weiterlesen

Borderline – an der Grenze anderen den Kragen umzudrehen oder: Wo der Zynismus die echteste Waffe ist

Nun ja, ganz so kann man es nicht sehen. Nach wie vor so richtig blicken das die meisten nicht, auch Psychologen und Psychiater sind sich nicht wirklich einig, entsprechend ist der Begriff Borderline eigentlich auch. Grob hingeschmonzt: Grenzgänger. Ja, das ist nun nett, hilft aber nicht wirklich weiter. Der Begriff hat sich zum einen wohl breit gemacht, tritt diese seelische Störung doch selten allein auf, sondern ist zumeist eine Begleiterscheinung von einer anderen Störung. Das klingt aber derart scheiße – also, das mit der Störung… Als würde der Fernseh „zsszszs“ machen. Borderline – an der Grenze anderen den Kragen umzudrehen oder: Wo der Zynismus die echteste Waffe ist weiterlesen

Polen und sein Werdegang – Widerstand hollywood-reif

Eigentlich ist doch schon mal interessant, wenn man seine Nase mal über die Grenzen hinaus steckt und sich wirklich mal mit den politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen eines anderen Landes beschäftigt. Nun, die meisten sind damit überfordert, das innerhalb ihres Gebietes zu tun, aber sei´s drum. Vielleicht ist es aber auch einfacher, es woanders zu versuchen – vor der eigenen Tür sieht mal vielleicht doch mal den Wald vor lauter Bäumen nicht.

Und eigentlich möchte ich ja ganz frech sein und sagen, auch unsere werten Politiker sollten vielleicht mal einen Blick über die Grenzen riskieren und sich eben das Beispiel Polen vornehmen. Warum? Nun, hm… Polen und sein Werdegang – Widerstand hollywood-reif weiterlesen