Octanic – Bitte nicht zehnmal den gleichen Song und unter dem richtigen Endzeit-Fokus

„Für viele von uns sind es unsere Bücher, Filme und Musik, die uns durch den Tag retten – in guten wie in schlechten Zeiten.“

„Mit ihrem Debut sorgten Octanic in der Metal-Szene doch für einigen Wirbel, der eigenwillige und doch faszinierende Sound der Australier brachte jeden Song des Albums “The Mask Of Hypocrisy“ Octanic – Bitte nicht zehnmal den gleichen Song und unter dem richtigen Endzeit-Fokus weiterlesen

Rage – Gefahr gebannt oder: wenn alle so wären wie Metal-Fans, dann…

rage 4Man hat´s nicht immer leicht, aber leicht hat´s einen. Auf Peavy (Peter Wagner), Mastermind, Basser und Sänger von Rage trifft zum Zeitpunkt dieses Interviews beides zu: Die Husterei hat ihn und leicht hatte er es auch mal wieder in Sachen Line-up nicht. Aber eins nach dem anderen. Rage – Gefahr gebannt oder: wenn alle so wären wie Metal-Fans, dann… weiterlesen

Die Werke von H.P. Lovecraft

love 4In den nächsten Tagen werden wir Euch mal einen Überblick zum Schaffen und Lebens dieses Autors auf diesen Seiten geben. Viele verbinden Lovecraft auschließlich mit dem Verfassen von Horrogeschichten… daß dem nicht ganz so ist, davon könnt Ihr Euch in der Zwischenzeit mit einer Auflistugn seiner Werke überzeugen. Viel Spaß beim Stöbern 😉

Prosa:

Arthur Jermyn (Facts Concerning the Late Arthur Jermyn and His Family)
Berge des Wahnsinns (At the Mountains of Madness)
Celephaïs (Celephais)
Cthulhus Ruf (The Call of Cthulhu)
Dagon (Dagon) Die Werke von H.P. Lovecraft weiterlesen

Die Prinzessin auf der Erbse – Märchen mal ausgefizzelt

Denkt man zuerst an dieses Märchen zurück, kommt einem schnell in das Bild einer verwöhnten, nie zufriedenen Prinzessin, der man es einfach nie recht machen kann, in den Sinn. Bei nochmaligen Durchlesen und Versuch des Verständnisses wird man doch einiger anderer Punkte gewahr. Gerade die Abgehobenheit, die man immer wieder im Laufe der Jahrhunderte innerhalb der Völker betrachten konnte, tritt hier zu Tage. Mal nicht sarkastisch formuliert wollen wir hier einmal das Märchen „Die Prinzessin auf der Erbse“ aufschlüsseln.

erbse
Sprichworte, wie „einen an der Erbse haben“, „den Knall nicht mehr gehört haben“ – Aussprüche wie diese, ob elegant oder salopp verwendet, finden sich immer wieder und weisen auf einen weitest gehenden Verlust zur Realität der Allgemeinheit auf. Die Prinzessin auf der Erbse – Märchen mal ausgefizzelt weiterlesen

Menschenwürde in der Tradition Chinas

Hm, warum dieses Thema? Hier? Naja, wir dachten uns halt, es wird viel geredet, China ist eh eine der Weltmächte und will irgendwie auch immer mehr. Gerüchte und Gerede um eine neue geplante Weltwährung sind im Gange. Warum also mal nicht das Ganze von einer anderen Seite beleuchten und sich die Ursprünge anschauen?

So, haben wir getan und dabei kam folgendes raus: Es ist nicht unbedingt so, daß China für seinen menschenwürdigen Umgang sonderlich positiv bekannt wäre. Eher das Gegenteil ist der Fall und die Sitten dort sind einfach auch nicht jedermanns Sache. Doch wer entscheidet schon, was schmeckt und was nicht. Die Art und Weise ist es aber manchmal, die Menschen einer bestimmten Kultur an den Tag legen, die anderen Menschen mehr als nur sauer aufstößt und auf Empörung stößt.

Also, die Vereinigten Nationen sind sich schon mal drüber einig, daß China nicht so ganz – äh – ins Bild paßt. Da sei zum einen einmal die seltsame Art der Geburtenregelung und vor allem das – ich nenn´s mal – ante-zivile Bevorzugen des männlichen Geschlechts. Wo hat´s die Nation denn hingebracht: Ein Kind darf man haben und alle wollen einen Jungen. Na klasse, der Überbevölkerung wird´s nicht schaden. Zum einen weniger Chancen zur Vermehrung und da Jungs eh die größeren Streithansel sind… ups, laut gedacht.

Folter ist auch so´n Dingens. Da ist ja mal rein überhaupt gar nie nichts geregelt und die gute Nation macht, was sie will. Vielleicht ist die Luft dort schlecht (was wirklich stimmen könnte, aber sicher kein Grund ist). Der Einzelne zählt nichts, alles zum Wohle des großen Ganzen. Doch woher kommt´s?

Dazu muß man ein bißchen hinter die Kulissen schauen, denn so verkehrt ist das ja alles nicht bzw unverständlich.

Die liebe Menschenwürde – eigentlich ist die ja in der Gesetzgebung recht einseitig gelagert, gelle? Jeder hat das Recht, mit Würde behandelt zu werden und wehe wenn nicht, dann wird gleich auf HB-Männchen gemacht und rumgepfropfert wie die Angst. Aber was ist eigentlich damit, da Menschenwürde auch bedeutet, den Anderen, das Gegenüber entsprechend zu behandeln und ebenso als würdevolles Wesen zu erleben. Das und nichts anderes heißt nämlich Menschenwürde. Wer sich also mal mit Kant und Co und solchen Schmonzetten beschäftigt hat, ist klar im Vorteil. Unsere Menschenwürde hier im Westen (von wo aus man es halt betrachtet, nee, das ist auch wieder die Frage, dreht einfach mal den Globus) läßt schon auch gewaltig zu wünschen übrig, da gibt es nichts dran zu rütteln. Jeder will haben und keiner gibt.

Der mit der Menschenwürde verbundenen Verantwortung kommt doch fast keine Sau nach. Aber anderes Thema. Betrachtet man die Philosophie, als im Grund, am Anfang usw in China, besteht am Grundgedanken so gut wie kein Unterschied zu dem, was Menschenwürde eigentlich darstellt. Nun gucke ma mal Richtung Mengzi und Konfuzius: Die reden nämlich genau von diesem Verständnis der Menschenwürde. Warum ist davon in der Umsetzung also kaum etwas übrig? Nein, es liegt nicht am Essen.

Interessant ist dieses Thema, am Rande angemerkt, übrigen auch, weil sich die Unzufriedenheit des Volkes, der Einzelnen, immer mehr bemerkbar macht und sich das Volk langsam aber sicher zu besinnen scheint. Die alten Werte gewinnen wieder an Bedeutung. Kein Mensch hat Bock auf Ausbeutung und Unterdrückung am laufenden Band, sei es durch el cheffe oder irgendeinen Polit-Saftsack. Nur was ist, wenn man alle miteinander nicht mehr so funktionieren, wie die liebenswerte Obrigkeit das wünscht? Hm… vielleicht wird auch aus diesem Grund in China selbst dieses Thema wieder ein bißchen weiter in den Vordergrund gerückt. Seiner Verpflichtung gegenüber dem Volk kommt China so auf jeden Fall nicht nach.

Ein Blick auf die Geschichte China´s macht einiges klar: Ein Volk, stets von außen gefährdet und Widrigkeiten ausgesetzt. Natürlich steht hier die Sicherheit des bitte ganz großen Ganzen im Vordergrund – um nicht mehr angreifbar zu sein. Dabei scheint man aber eines vergessen zu haben: Irgendwann ist es auch wieder gut, denn eine Übermacht hat noch niemanden geholfen, zu Ruhe und Frieden beigetragen, Naja, zu Ruhe vielleicht, aber auch nur für einen kleinen Teil der Bevölkerung. Die autoritäre Staatsführung China´s dient lediglich dem Zwecke, ein Auseinander- oder Zusammenbrechen des Staates zu verhindern. Doc: Welcher Staat, wenn er nicht mal aus Menschen besteht, die ein lebenswertes Leben führen können? Was will man dann wovor schützen, wenn man es selbst zermürbt?

 

Ein paar News zwischendurch – kräftig auf die Lauscher mit einigen Überraschungen

Lynch Mob – „Testify“ (Official Video)

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=deJdCFQ76BA&w=560&h=315]

21.08. LYNCH MOB – „Rebel“ (Frontiers Music/Soulfood)

 

Voodoo Hill feat. Glenn Hughes – Waterfall (Official Audio)

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=6cY6eTCOHGc&w=560&h=315]

16.10. VOODOO HILL – „Waterfall“ (Frontiers Music/Soulfood)

 

Blackmore’s Night – Moonlight Shadow (Official Audio)

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=kOgaZZeJZ2M&w=560&h=315]

18.09. BLACKMORE’S NIGHT – „All Our Yesterdays“ (Frontiers Music/Soulfood)
Frontiers Music signen Q5  – die zweifach Grammy ausgezeichneten Seattle Rocker

“We are truly honored to be with Frontiers!” says drummer Jeff McCormack! With a super strong lineup, a new label and an album slated for release in early 2016, Q5 is poised to take its rightful place in the hard rock / heavy metal history books!

https://www.facebook.com/q5official

 

The Murder of My Sweet – The Awakening (Official Video)

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=81cnNt4rBgE&w=560&h=315]

21.08. THE MURDER OF MY SWEET – „Beth Out of Hell“ (Frontiers Music/Soulfood)

 

STRYPER kommen mit „Fallen“ zurück. Der Titel Track ihres kommenden neunten Studio Albums, jetzt bei You Tube:

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=IBdoO1FUdng&w=560&h=315]
16.10. STRYPER – „Fallen“ (Frontiers Music/Soulfood)

Wacken – und wenn´s nur vorm Fernseher war

Liebe Musikfans, ich muß einfach mal was loswerden. Wir als Redaktion haben uns die Köpfe heiß geredet, echt. Aber wir sind schlicht und ergreifend zu einem schlichten Ergebnis gekommen. Wir müssen Euch unseren Senf mitteilen.

Es war das erste Augustwochenende, die Sonne schien hell, die Vögel… jaja, schon gut, scheiß die Wand an. Also, Nachdem ich mir einst geschworen hab „Nie wieder Wacken“ (ganz einfach nur, weil ich Krümel beim Auftritt von Rage in dem Gemenge meine beiden Kontaktlinsen verloren hab und es zwischen Brandgefahr und Wolkenbrüchen nett hin und her ging – nein, ich mag einfach keine Menschenmassen) hingen wir dann doch zumindest bei 3Sat vor der Glotze und gaben uns einen Ausschnitt dieses Mega-Events.

Zu sehen gab es In Flames, Savatage mit Transiberian Orchestra, Sabaton und Running Wild. Das Gebabbel dazwischen kann vernachlässigt werden. Herr Kavka mag ja wirklich Ahnung vons einem Job haben, aber ich werde ihm ganz kindisch nie „Metalla“ verzeihen. Nun gut, er konnte ja nichts dafür, daß meinereins damals die Liebe zum Metal entdeckt hat und „Metalla“ ja viel repräsentierte aber nicht Metal und Metallica dann mit ihrem „Reload“-Verschnitt echt abgekackt sind.

However, zu In Flames können wir uns kurz halten: Irgendwie scheint da die Luft raus. Wie man das anhand einer Übertragung sagen kann? Naja, kennt man die Bands live und erlebt einen Vergleich der Übertragung derselben Veranstaltung mit einer anderen Band, hm… you know what I mean. Klar, die Band war gut, die Songs zünden nach wie vor, aber irgendwie war da ein fahler Beigeschmack. Rock´n´Rolf und Running Wild machten es da schon anders. Brauchen wir gar nicht drüber reden, daß weder Band noch Fans an den Klassikern vorbeikommen, aber die haben es nach wie vor in sich und die Dynamik reißt ebenso unverdrossen mit.

Sabaton, tja, Sabaton. Man weiß, was man bekommt: Erhabenen, kraftvollen Power Metal mit leichter Reibeisenstimme und einen Ohrwurm nach dem anderen. Das Rumhacken auf dem von ihnen selbst ins Leben gerufenen Bierfestival, in Gedenken an die Tradition des Biertrinkens in deutschen Gefilden, wird auch irgendwann abgelutscht sein und die Witze zwischendurch waren… nett. Für die Anwesenden sicher nicht, aber wenn man sowas schon öfter mal erleben durfte, kann man schon fast vorhersagen, wie lange welche Band welchen Kalauer auf der Bühne bringt, was spontan ist oder sie Comedian-Programm like eingeschlichen hat.

Der Klasse der Band und der Songs tut das nulli Abbruch und unwissende Nachzügler sollten sich endlich mal ran an den Speck machen.

Kommen wir zum Transiberian Orchestra. Nein, Savatage. Auch wieder falsch, zefix. Also, beide Bands, aus einem Quell sozusagen entsprungen, spielten zusammen. Also für die, die es nicht wissen: Nicht gemeinsam auf einer Bühne, nicht gleichzeitig und sie haben es vortreflich geschafft, sich nicht gegenseitig ins Wort zu fallen. TSO entstand an sich ja anno dazumal aus einer Idee der Savatage-Köpfe, Paul O´Neill an erster Stelle, so ist es nicht verwunderlich, daß aich bekannte Melodiethmen bei TSO wieder auftauchen, dort Verwendung finden, schöne Brücken zwischen beiden Bands geschlagen werden. By the way: Savatage waren ja irgendwie Geschichte. Don´t panic, der Mountain King, Chris Caffery und Co. machen sich wieder auf die Socken. Mal so nebenbei erwähnt.

Beide Bands spielten die Songs zusammen, sich ergänzend, mit toller Choreographie auch seitens TSO versehen und gottlob keinen Background-Hascherln, die nur Bein zeigen. Die Mädels, die hier am Start waren, geizten zwar mit netter Optik nicht und auch tänzerische Einlagen gab es einige, aber hier liebäugelte das Motto „Sex sells“ eher mit Klasse als plumpen Gedappse. Musikalisch lief es einem hier nicht nur einmal kalt den Rücken herunter, Songs wie „The Hourglass“, „Chance“ etc zogen einfach in ihren Bann und die Musiker brillierten durch die Bank. Hier saß alles: Arrangements, Lichttechnik, Auswahl der Besetzung – selbst die Vertreter klassischer Instrumente (Streicher usw) grinsten sich nicht nur einmal einen und waren mittendrin statt nur dabei.

Nun kommen wir zum Fazit, doch wie sag ich´s meinem Kinde? Nun ja, letzes Jahr hab ich massenuntaugliches Wesen mir das Vergnügen des Onkelz-Konzerts gegeben. Diese Band in allen Ehren, das Konzi war ja auch toll. Das Drumherum war ein Fiasko, das ging schon bei den Wegbeschreibungen und den Toiletten los und die Leutchen, die auch auf Limb Bizkit abfuhren – not my business. Da war wohl schon die eine oder andere Birne weichgepogt, daß man leider seine Mitmenschen auf nicht nur nicht zimperliche Art und Weise, sondern gleich à la „auf sie mit Gebrüll“ oder Kamikaze like „einen nehm ich noch mit“ irgendwie ja – ins Geschehen einbezog. Ob die wollten oder nicht. Also, Arschlöcher waren da schon so dreiundzwölfzig. Kann kein Musiker der Welt was dafür.

Ich für meinen Teil sag nur furztrocken ganz subjektiv: Für die TV-Übertragung hätte ich das Geld lieber ausgegeben als für das Ticket vor einem Jahr.

Mal genauer

Also, was ein Feuilleton darstellt, haben wir ja bereits kurz und knapp umrissen. Auch, daß wir auf unsere ganz eigene Art und Weise da ran gehen werden. Nun aber mal ernsthaft: Klar sind Themen aus diesen Bereich interessant (manchmal) und vielleicht auch mal nicht so unwichtig.

Allerdings werden ganz klar zwischen Klatsch und ernsthaften Themen unterscheiden und zwischen Mainstream-Pillepalle und Kunst sowieso. Einige Temen sind bereits ein Planung, so werden wir uns auch mal über die (a-)sozialen Netzwerke demnächst hermachen, genauso auch über Fragen zur Verantwortung der Gesellschaft und, und, und…