Redaktions-News

Seid vorgewarnt, wir spielen weiter Nervensägen im echten Leben. Also, was gibt´s Neues in der Redaktion: Da wären mal anstehenden Interviews mit Die/Versity, Subway To Sally, Stahlmann und Dawn Of Destiny… weiter lassen wir uns mal überraschen.

Tolle CDS haben wir in letzter Zeit eine Menge erhalten, die wir Euch in Kürze vorstellen werden. Wir lassen sie noch wirken “duddlijäh”

Nun ja…

… was gibt es zu berichten? Nun, wie Ihr, liebe Leser, sicher schon sehen konntet, füllen sich besonders die Seiten recht gut, die sich um Musik, Filme etc drehen. Zu verdanken haben wir das jenen Firmen, die uns supporten und uns natürlich entsprechend Material wie News usw zukommen lassen.

Und glaubt mal eins: Es wird nicht weniger. Stay curious

Uns brummt schon fast der Schädel. Nein, im Ernst. Eingefleischte Fans von coolem Sound, wie wir nun mal sind, absolute Oldschool-Vertreter und eben einfach mal keine Leute, die Unterhaltung von der Stange mögen, suchen wir schon die Feinis für Euch raus.

Schließlich sind wr ja so großkotzig und nennen diese Rubriken nicht ohne Grund “Uns´re Faves”. Nur das Beste für Euch 😉

The Gambler

“Ich soll sie bestehen lassen, damit sie weiter mit ihrem Basketball rumhüpfen können? Dann legen sie ihr Handy weg und tun sie eine Stunde, als würden sie was lernen.” Irgendwie ist bei Mark Wahlberg schon der Wurm drin, oder? Dieser Film ist ein weitere, in dem er eine klasse schauspielerische Leistung abliefert. Für den Oscar nominiert, na das ist nichts Neues, aber bekommen sollte er dann auch mal einen. Sein Charakter in „The Gambler“ ist aber schon sehr interessant. Als Literaturprofessor zieht er eben seinen Beruf durch, doch seine Liebe gilt dem Glücksspiel. Jim Bennet liebt das Risiko und spielt nicht selten mit dem Feuer: Fast wahnwitzig zu nennende Ideen kommen ihm in den Sinn, um seine Gläubiger wieder von der Pelle zu bekommen und richtig haarig wird es, als es auch an seine Familie ggambler covereht.

Er hat sich schlicht und ergreifend Geld, um seiner Sucht nachzukommen, von der falschen Person geliehen. Die Achterbahnfahrt, diesem Dilemma wieder zu entkommen, ist gepflastert von vielen nachdenklichen Momenten. Sehr toll und über jeden Zweifel erhaben einmal mehr wieder Schauspiel-Ikone Jessica Lange und auch John Goodman (auch wenn man ihm das Alter langsam ansieht). So läßt sich Jim Bennet (Wahlberg) im Rahmen einer seiner Vorlesungen dazu hinreißen, seinen Eleven mal deutlich die Meinung zu sagen, ihnen aufzuzeigen, daß es sich nicht lohnt, aus den falschen Gründen etwas erreichen zu wollen. Berühmtheit, Geld, Ruhm, … nichts, was einen wahrlich groß werden läßt.

Dabei zeigt er ihnen auch mehr als deutlich seine Favorisierung der Studentin Amy auf. Sie sei die einzige, die es wahrlich zu einer großen Literatin schaffen könne. Wie´s Hollywood so haben will, werden die beiden natürlich ein Paar. Der Weg zur Erkenntnis scheint für Jim eigentlich so einfach, gerade angesichts seiner straighten und ernüchternden, logisch dargebrachten Argumentationen und Weltanschauungen. Und eben das macht den Film doppelt sympathisch: Es zeigt das nur zu menschliche Dilemma auf: Man würde e ja eigentlich wissen. Aber mit der wirklichen Umsetzung hapert es, gegen sich selbst einmal anzugehen, neue Schritte zu gehen und an sich zu arbeiten.

Einfach gestaltet sich diese Wende für Jim nicht und ist von allerhand gehetzten und emotionalen Momenten begleitet. Aber eben auch mit einer Art von Humor, die einfach klasse ist. Lebensmüde, todesmutig, naiv – man mag es nennen, wie man mag, aber eben jenes Verhalten legt die Rolle von Mark Wahlberg schnurstracks und stur wie ein Esel an den Tag. Unverbesserlich, koste es, was es wolle. Denn schließlich ist es auch im Film manchmal so wie im Leben: Das größte Wissen in der Theorie und die besten Ratschläge helfen nicht, auf manches muß man erstens selbst und auch zur Überzeugung kommen. Eine sehr grandios-humoristische Szene, als Jon Goodman Wahlberg nötigt, sich zum Affen zu machen, wenn er sich Geld leihen muß. So darf er Goodman brav nachplappern, daß er kein Mann sei, weil er ja seine Leute anbetteln müsse etc… und Jim macht dies natürlich auch noch.

gambler 1Es sind genau solche Situationen, die aus „The Gambler“ nicht nur einen kurzweiligen, gut gestrickten und ebenso fein umgesetzten Film mit überzeugenden Akteuren machen. Ebenso auch ein Aha-Moment: Als Amy eine Signatur von Jim verlangt und ihm knalle auf den Kopf zusagt, er sei ein Dramatiker und ihm die Frage stellt, ob er dies geschrieben habe, weil er an die breite Masse dachte oder aus Überzeugung. Solche Eckpunkte sollte man sich durchaus ins Gedächtnis rufen, denn diese Momente sind es, die echte Veränderungen in der Story hervorrufen. „The Gambler“ unterhält nicht nur klasse, er hat auch einen feinen Tiefgang, sofern man sich auf diesen einlassen will. Auch wenn die Dramaturgie spielerisch gehalten ist, schießt sie nicht am Ziel vorbei. Sollte man gesehen haben.

Und nicht selten ein Appell ein den Idealismus, den Wahlberg wunderbar vor seinen Studenten ausführt und das mit einer Inbrunst und wunderbar formuliert. „Ich gebe vor, zu lehren und sie geben vor, zu lernen. Lamar! Ihr scheiß Handy!“ Top Sache. (Paramount Pictures)

Gotham City läßt grüßen

Neues aus Gotham und vom Flash!

Am Montag laufen auf dem Sender ProSieben die zweiten Staffeln der TV-Serien Flash und Gotham an. Zu den beiden Erfolgsserien hat Panini das passende Comic-Material am Start: The Flash – Staffel Null, The Flash: Rebirth, Gotham Central und Gordon aus Gotham – allesamt Comic-Storys der Spitzenklasse, die sehr eng mit den TV-Episoden verzahnt sind.

dctv-klein

 

 

 

THE FLASH: STAFFEL NULL 1 stammt aus den Federn der TV-Autoren. Eine der Geschichten ist inhaltlich direkt nach der Pilot-Folge der ersten TV-Staffel angesiedelt. Flash trifft darin auf ein rachsüchtiges Metawesen und muss all seine Schnelligkeit einsetzen, um zu überleben. Auch Fans von Felicity Smoak aus der TV-Serie Arrow kommen auf ihre Kosten, denn in einer Crossover-Story arbeiten die beiden Super-Nerds Felicity und Barry alias Flash wieder einmal Seite an Seite.

THE FLASH: REBIRTH entstand unter der Federführung von Geoff Johns. Er ist nicht nur einer der wichtigsten Autoren bei DC Comics, sondern zudem ein riesengroßer Flash-Fan und ebenfalls an den Drehbüchern der gleichnamigen TV-Serie beteiligt. Dieser in sich abgeschlossene Comic-Band rückt den gesamten Mythos um den schnellsten Mann der Welt in ein völlig neues Licht und definiert den Helden im roten Kostüm neu.

GOTHAM CENTRAL 1 wurde unter anderem vom mehrfach ausgezeichneten Autor Ed Brubaker geschrieben. Unterstützt von Greg Rucka und Zeichner Michael Lark gelang den Dreien eine herausragende und preisgekrönte Krimi-Comic-Serie, die genau den Stil und die Atmosphäre widerspiegelt, die auch die TV-Serie Gotham zu einem besonderen Leckerbissen machen. Im ersten Band haben es die Cops vom GCPD mit Mördern, Verrückten und sogar Superschurken wie Mr. Freeze zu tun … in Gotham also „Alltagsgeschäft“. So alltäglich wie der interne Zoff: Einigen der Gesetzeshüter stinkt es nämlich gewaltig, das ein Vigilant wie Batman in ihrer Stadt mehr Anerkennung genießt als sie …

BATMAN: GORDON AUS GOTHAM ist ein weiterer perfekter Comic für alle Fans der TV-Serie Gotham. In diesem abgeschlossenen Band erzählen die Comic-Legenden Denny O’Neil, Klaus Janson und Dick Giordano wie Jim Gordon als junger Cop gegen korrupte Kollegen kämpft, die nicht vor brutaler Gewalt und nicht einmal vor Mord zurückschrecken. Auch hiervon ließen sich die TV-Macher inspirieren.

THE FLASH: STAFFEL NULL 1
116 S. | Softcover | € 9,99 | Ab 15. September 2015 im Handel!

THE FLASH: REBIRTH

116 S. | Softcover | € 9,99 | Ab 15. September 2015 im Handel!
>>>Leseprobe auf mycomics.de

GOTHAM CENTRAL 1

124 S. | Softcover | € 14,99 | Ab 22. September 2015 im Handel!

BATMAN: GORDON AUS GOTHAM

100 S. | Softcover | € 12,99 | Ab 15. September 2015 im Handel!

www.paninicomics.de

Jim Morrison – Fernes Arden

Wem ist er kein Begriff. Enfant terrible, Tausendsassa, Poet… Jim Morrion. Dieses Buch widmet sich seinen Texten – voll brachialer Dirketheit und weicher Poesie schebte der Musiker/ Künstler zwischen den Welten – wohl auf der Suche nach seinem „Fernen Arden“.

Über dieses Büchlein gibt es nicht viel zu sagen, an dieser Stelle seinen ein paar Auszüge seiner lyrischen Kunstwerke dargelegt:

„Rock Is Dead“:

„Hey du kleine… alles klar… wir machen´s

Ich war noch ein kleiner Junge, vielleicht fünf Jahre alt,

als ich einmal schlafen ging

und Mama und Papa reden hörte –

sie sagten

der Junge treibt´s zu toll, wir müssen da was tun,

er hört nicht mehr auf mich, doch vielleicht auf dich.

Ich lag im Bett und lauschte, und heulte bald –

Leute, ihr müsst wissen, das ging mir wirklich nah.

Mama mochte nicht, wie ich mich benahm.

Die alte Dame, sie verstand das nicht.

Aber Papa war ein Seemann, und er drehte sich zu mir

Und sagte…“. Dies stellt nur einen Auszug dar, der komplette Songtext findet sich in dem diesem Buch, ebenso wie:

 

„“Wach auf

Schüttle die Träume aus deinem Haar

Meine süße Kleine, meine Schöne.

Wähl den Tag und setz ihm dein Zeichen

Die Göttlichkeit des Tages

Öffnet deine Augen.

Komm, denn die ganze Welt liegt still danieder

Grüne Schiffe in einer Reihe auf dem Ozean

Himmelsvögel gleiten lässig die Flugzeuge entlang

Verrottete, finstere Häuser morden die Kliffs

In den Städten machen sich leben bemerkbar,

komm.“ (Aus „Ghost Song)

 

„Ich habe eine Vision von Amerika

Ein Luftbild

Aus achtundzwanzigtausend Fuß

In schneller Bewegung

Ein einarmiger Mann

In einem Labyrinth parkender Autos in Texas

Ein ausgebrannter Baum wie

Ein gigantischer, urweltlicher Vogel

Auf einem kahlen Filmgelände in Fresno

Gedrängt stehende Menschen

In Aufzügen

Und Meilen von Meilen

Von Hotelkorridoren.

 

Moneten, Mord, Motel, Melancholie,

Fall vor Glück in Melancholie.“

 

„… immer nur Aufsichtslehrer, nie Mörder,

immer nur Brautjungfer an der Schwelle zum Ruhm oder jenseits seiner.

 

Er manövriert zwei Mädchen in sein Hotelzimmer.

Die eine kannte er gut, die andere, die jüngere, war noch ganz

Fremd hier, kam irgendwo aus Mexiko oder Puerto Rico.

Die Schenkel und der Arsch des armen Burschen waren von Vaters Riemen gezeichnet.

Sie versucht, aufzustehen.

Erzählt die Geschichte ihres Freundes, von linkischen, pubertären Todesspielen.

Feiner Kerl, saß tot im Auto.

Verwirrung.

Keine Verbindung.

Komm her.

Ich will dich.

Friede auf Erden.

Würdest du für mich sterben?“

Nur zu klar, daß Jim Morrison nicht nur zu seiner Lebenszeit polarisierte und einen fast magischen Einfluß auf seine Fans ausübte. Sehr zu empfehlen an dieser Stelle ist im Übrigen auch der Film „The Doors“, mit Val Kilmer und Meg Ryan in der den Hauptrollen. Auch wenn nicht alle Bandmitglieder mit der Auswahl der Momente in der Zeit der Doors so zufrieden waren. Feinfühlig einerseits – unverblümt andererseits. Und mit Sicherheit einzigartig wie kaum ein anderer Künstler.

Seinen Kult stellt nicht die Drogensucht und sein jähes Ende dar, es sind die vielen Facetten dieses Rebellen.Mehr als deutlich wird der spirituelle Einfluß Jim Morrion und dessen Wikung auch in dem vielgepriesenen Film „The Doors“ mit Val Kilmer in der Hauptrolle, doch dazu ein anderes Mal. The Doors – die Türen zwischen hier und einer anderen Welt.

Erschienen unter: Jim Morrion „Fernes Arden“ im Karin Kramer Verlag, Berlin. ISBN: 3-87956-173-7 – als Info für alle, die dieses schmucke Kleinod erwerben wollen. Hier wurde nichts verschnörkelt oder bombastisch gestaltet – Worte wirken durch sich selbst. Die Erstauflage entstammt dem Jahr 1985.

Fast & Furious 7

Dieser Film sorgte ja bereits im Vorfeld für einiges an Aufsehen, die dazu bekannte Thematik soll aber nicht Bestandteil der Filmbesprechung werden. “Fast & Furious 7” ist nun endlich auch als DVD und Blu-ray erhältlich, dabei gibt es zu der 132-minütigen Version auch eine Extended Version mit 140 Minuten und einer Menge Bonusmaterial:

– Unveröffentlichte Szenen
– Das Making-of von “Fast & Furious Supercharged”
– Gespräch über Fast
– Zurück zum Anfang
– Fliegende Autos
– Die Autos von Furious
– Der Kampf
– Race Wars
– Turmsprünge
– Schnapp’s dir
– “See you again”-Musikvideo

Natürlich sind sie dabei, die bekannten Gesichter, ohne die die ganze Reihe der „Fast & Furious“-Reihe gar nicht so lange überdauert hätte. Sehr schlau gemacht ist dabei auch die weitere Einbindung des Charakters von Dwayne Johnson. Als Bösewicht ist diesmal Jason Statham mit von der Partie, der dem Movie wieder einen ganz anderen, zusätzlichen Hauch verleiht. Anknüpfend an die Handlung zu „Fast & Furious 6“, in dem Toretto (Vin Diesel) und seine Crew Owen Shaw mehr oder weniger unschädlich gemacht haben, schwört dessen Bruder Deckard Shaw (Statham) nun Rache. Das Krankenhaus gleicht nach seinem Besuch bei seinem Bruder einem kleinen Minenfeld.

ff7Toretto hat, nichts ahnend, derzeit andere Sorgen: Letty (Michelle Rodriduez) übermannt die Panik uind sie beschließt, die Beziehung mit ihm auf Eis zu legen, da sie es nicht ertragen kann, sich an all ihre gemeinsame Zeit nicht erinnern zu können. Die Beziehung scheint ihr einseitig, als könne sie an den ganzen Jahren vor ihrem Gedächtnisverlust niemals teilhaben. Dwayne Johnson hat selbstredend wieder die Rolle von Agents Hobbs inne und er ertappt hierbei Shaw, als dieser sich an den Computer im DSS-Quartier zu schaffen macht, in der Hoffnung, soviel wie möglich über Dom Toretto und seine Crew herauszufinden. Das kann natürlich kein gutes Ende nehmen, Shaw jagt die gesamte Etage hoch und flüchtet. Shaw setzt Toretto zunehmend unter Druck, und scheint laut Aussagen Hobbs ein ehemaliger Geheimagent der Regierung zu sein. Bei einem vermeintlichen Showdown zwischen Dom Toretto und Deckard Shaw ereignet sich ein Zwischenfall, kurz vor der Eskalation wird Shaw durch Soldaten in die Flucht geschlagen, der Anführer „Mr Nobody“ (Kurt Russel) bietet Toretto eine Zusammenarbeit an. Er schlägt folgenden Deal vor: Dom und seine Leute sollen sich daran machen, „das Auge Gottes“ für die Regierung zu beschaffen, ein absolut hochintelligentes Ortungsprogramm, daß ihm wiederum bei der Ergreifung Shaw´s von Nutzen wäre.

„Fast & Furious 7“ macht auch dieses Mal seinem Namen wieder alleff7 bEhre (von den eher schwächelnden „Mittelteilen“ der Reihe mal abgesehen), rasant, dynamisch und mit der bisherigen Beschreibung der Handlung noch lange nicht am Ende der Reise angekommen. Verwirrungen, neue Aspekte – es darf an nichts fehlen. Die Action dankt es dem Film und die Leistung der Akteure ist wirkt nicht nur gewohnt routiniert, sondern nach wie vor beherzt. Für das Ende haben sich die Macher übrigens etwas Nettes einfallen lassen, was auch, egal wie oder ob eine weitere Realisierung dieser Reihe geplant ist, Sinn macht.

Mehr oder weniger Feder läßt natürlich auch jede Seite in diesem spannenden Movie, die Handlung ist intelligent gestrickt und zu keiner Zeit abgelutscht, langweilig oder einseitig. Wer also den Movie bisher „verweigert“ hat in der Annahme, „es sei doch eh immer das gleiche“ bekommt nur bedingt Recht. Natürlich dreht es sich um Autos, Action, den Kampf der Guten gegen die Bösen und mittendrin Dom Teretto, Letty, die ganze Crew eben, die ihren eigenen Kopf hat. Das Bestehen des unkonventionelle Vorgehens bei den Herausforderungen in dieser Handlung liegt auf der Hand, dennoch spitzen ein paar ausgeklügelte Gedanken mit rein.

„Fast & Furious 7“ zählt mit Sicherheit zu den stärkeren Filme der Reihe, dabei hat er, wie andere Mvoies dieses Genres auch, die Action nicht neu erfunden und auch der Plot wurde auf die eine oder andere Art und Wiese schon präsentiert. Doch man kann das Rad eben nicht neu erfinden, nur verbessern und verfeinern. Das ist den Machern von „Fast & Furios 7“ mehr als gelungen, Fans werden nicht enttäuscht sein. Die Handlung ist stimmig, die Effekte sind mächtig und eindrucksvoll in Szene gesetzt, die schauspielerischen Leistungen überzeugen und auch deu Auswahl der Akteure paßt wunderbar. „Aufgeben ist nicht“ – wie es immer die Devise dieser Filme war. Kurzweilige, toll konstruierte Unterhaltung, die man sich nicht entgehen lassen sollte. (Universal Pictures)

Dead Rising: Watchtower

Und schon wieder ein Zombiefilm… nein, kann man so nicht sagen. Der Film entstand nach der Vorlage der Videospiele „Dead Rising“, die in unseren Gefilden so nicht mehr ganz erlaubt ist. Klar, der Movie dreht sich um Zombies, würde sonst auch wenig Sinn bei diesem Titel machen. Wer nun glaubt, das Genre sei ausgiebig genug damit bedient, mag vielleicht Recht haben, doch wert ist es „Dead Rising: Watchtower“ allemal, gesehen zu werden.

dead tower coverDie Handlung des Film mag sich im Großen und Ganzen nicht großartig von anderen Vertretern dieser Filmart unterscheiden, doch was als erstes in Auge und Ohr sticht: Dieser Movie wartet mit einer ganz anderen Prise Humor auf, als man erwarten würde und selbst nach mehrmaligen Anschauen sind immer wieder neue kleine Spitzen zu entdecken, die einen Schmunzeln lassen. Allein die Sequenz als die vollends von ihrem Kollegen und Mitsprecher entnervte Nachrichtensprecherin von diesem wissentlich so halb an den Grenzend es Wahnsinns getrieben wird, ist herrlich. Nicht laut, „Dead Rising“ schreit den Zynismus und schwarzen Humor nicht einfach raus, es ist ein bißchen subtiler. Um bei dieser Szene zu bleiben: Der werte Möchtegern-Frauenheld beendet seine Selbstbeweihräucherung und weltmännisches Getue irgendwann mit einem echten Treffer: Gerade noch seine Kollegin anschmachtend mit den Worten „ich würde sie niemals umbringen“, folgt ein Augenrollen ihrerseits und er plaudert munter weiter vor sich „och, doch, mit dem Fernseher würd ich sie erschlagen, genau mit dem hinter ihnen“… Sollte man echt gesehen haben, den Details dieser Art finden sich an mehreren Stellen.

Als weibliche Hauptdarstellerin dürfte so manche einer Meghan Ory aus der Serie „Intelligence“ (wahlweise auch als Red in „Once Upon A Time“)wieder erkennen, Virginia Madsen kennt man sowieso, ebenso auch Jesse Metcalf, der hier in der Rolle des Reporters Chase Carter seine Chance auf eine Mega-Story wittert und dabei schon mittendrin steckt. Während also die eine Gruppe ums Überleben kämpft und die Berichterstattung sozusagen von innen heraus für den Zuschauer ersichtlich ist, zeigen die Einblendungen ins Nachrichtenstudio eben die reine Medienseite.dead tower 1

Nun, die Krux an der Geschichte: Zwar wurde die Zombie-Seuche, die vor der Filmhandlung bereist ausgebrochen ist, durch ein Gegenmittel bzw einen Impfstoff eingedämmt, doch irgendwas scheint daran nicht zu stimmen. Denn selbst geimpfte Personen sind nicht mehr sicher. Zombies überfluten die Stadt geradezu, wobei so manche Kritiken schon stimmen: Einerseits scheinen die Zombies zu doof, auf ein Auto zu ihrer „Beute“ zu klettern, andererseits sind sie doch keine so schwerfälligen Un-Motoriker und benutzen Waffen, Werkzeuge etc. Ist nicht so ganz logisch, wird aber genau an dieser Stelle im Film wieder wett gemacht: Die gute Dame, die sich nämlich hier kreischend auf dem Dach eines Autos befindet, stellt dem die Blödheit eines Menschen entgegen: Die Motorhaube einfach runtergekraxelt hätte sie freie Bahn zum Abhauen, dort befinden sich keine Zombies. Der Filmcharakter zieht es hier aber lieber vor, einfach weiter die Straße zusammenzubrüllen. Das ist herrlich ironisch.

Wer im Übrigen bei Zombie-Filmen wirklich immer zu hundert Prozent auf Logik aus ist, sollte mal den Stock aus dem Hintern ziehen. Handwerklich ist der Film gut gemacht, in sich stimmig und was ebenso sehr wohltuend auffällt: Die Soundtrack-Gestaltung bzw musikalische Untermalung ist nicht so effektheischend wie bei vergleichbaren Movies, passend aber dezent. Ebenso auch die visuellen Effekte, die Aufmachung von „Dead Rising: Watchtower“ ist nicht abgehoben oder mit erschlagenden Effekten zugeballert, das Maß scheint genau richtig.

Der Kampf der Menschen in der Stadt ist selbstredend nicht damit getan, sich Untote vom lockenden Hals zu halten. Irgendetwas stinkt an der Sache ganz gewaltig und die Regierung selbst gerät ins Visier als Ursache bzw freisetzende Instanz dieses Virus´. Diese Wende in der Handlung ist nicht sofort ersichtlich und man hat es eben erstmal mit einen, intelligent-humoristischen, Zombiefilm zu tun, bei dem die Thematik der Verschwörung immer weiter nach vorne rückt. Und hier sind die Hauptprotagonisten natürlich auch nochmal gefragt. Blutig, zynisch, witzig, sich entwickelnd und: Einfach empfehlenswert. (Polyband)

Ein kleiner Ersatz? Das Prinzip der Hofnarren

In dieser Rubrik lassen wir uns ja nur zu gerne zu Presse und damit verbundenem Tralala aus und wie wir schon mal so beschlossen haben, ist´s da eben mit der Ehrlichkeit ungefähr so weit her mit dem Heißhunger eines Löwen auf Tofu. Nun, aber so ganz unkritisch bekommt man als gemeiner, auch als netter, Bürger, auch nicht alles serviert, mundgerecht portioniert. Mit gallischer Mentalität gibt es da noch ein unbeugsames, kleines Völkchen, fernab der Medienmarionetten und fetten Skandale.

Früher nannte man sie Hofnarren, heute heißen sie eben Gruber, Barth, Mittermeier usw. Und sind wir mal ehrlich: Manchmal kann man doch echt froh sein, daß wir unsere Traditionen so lieb haben, auch wenn manche einfach schlicht ein Scheiß sind. Also, der Hofnarr heißt heute neumodisch Comedian. Das leite ich jetzt einfach mal so her. Und ja, als Comedian tut man nicht nur das, was einst des Hofnarrens Freiheit war: Nämlich ungestraft dem Oberhaupt am Fürsten- oder Sonstwas-Hof den Pinsel zu rasieren. Nein, doch nicht so, Leut. Die Meinung geigen, so verbal mitten auf die Zwölf. Klar, nachdem die Interessensgebiete der Menschen mitunter etwas weiter auseinander driften (ich sag nur Tofu) gibt´s auch Comedians, die ihre Lebensaufgabe eben darin sehen, Leutchen zum Lachen zu bringen. Logisch, wo gehobelt wird, fallen Späne und irgendwer muß halt der Depp sein, über den gelacht wird – aber das gehört zum Menschsein von Geburt an dazu. Depp sein.

Find ich persönlich auch gar nicht so schlimm, lieber mach ich mich zum Affen als zum Arsch. Aber weiter im Text: Wo waren wir jetzt – ach so, ah, jetzt, ja. Tradition. Ich vermute ja langsam so eine kleine Verschwörung und die Leute freuen sich in Wirklichkeit gar nicht mehr darauf, sich an Fasching/ Karneval, wie auch immer man das bezeichnen möchte, verkleiden zu können, ungestraft einen bis dreizehn zu bechern oder sonstigen Unfug ungestraft (meinen sie immer) zu veranstalten: Nein!! Da darf quer durch die Botanik lauthals bis zur kehlischen (gibt´s das Wort?) Erschöpfung gejubelt werden, wenn unsere lieben Herren und Damen Politiker einfach ihr wohl verdientes Fett abkriegen. Sind wir mal ehrlich: Unverblümt und rotzfrech alles, was einem nicht paßt, auf den Tisch knallen zu können, ohne daß es in irgendeiner Form Aua macht? Herrlich, oder? Klar, die Gesellschaft an sich kriegt auch ihren Batzen weg, Themen zum Augenrollen gibt es mehr als Sand am Meer (hey, reimt sich).

Gut, zugegeben, nur hier laut zu maulen hat schon auch einen Touch von Feigheit, aber besser als nichts. Auch ein toller Aspekt am Brauch der Büttenreden: Es darf das ganze Jahr zynisch, sarkastisch und einfach ehrlich geplappert werden, wenn man sich der Zunft der Comedians zurechnen kann und einen Bekanntheitsgrad erreicht hat, der eine Einweisung samt Hab-mich-lieb-Jacke eher unmöglich macht. Würd vielleicht auffallen. Und eiderdaus: Manche haben sich das sogar hinter die Löffel geschrieben. Während manche eben ihr Seelenleid über die – naja, andere –Hälfte klagen und mit Augenzwinkern die geistigen Wirrwarrs und „Problemchen“, die der arme gebeutelte Mensch so im Alltagsleben hat, erzählen (übrigens auch ein wichtiger Aspekt, denn an solchen Witzen etc kann man mal sehen, wie lächerlich manches fei jetzt mal wirklich ist), widmen sich eben manche eher politischen Themen.

Nun kommen wir zum doofen Aspekt daran: Leider findet sowas meist nur halb versteckt statt und zu Uhrzeiten, die man eigentlich nur so sehen kann: Die Macher hatten keine Ausrede, das Sendeformat abzulehnen, dann wird´s eben lieblos irgendwann unter der Woche mitten ins Nachtprogramm gestopft. Der brave Bürger schläft da, die Arbeit ruft am nächsten Morgen… Haha, ein Hoch auf das Internet, das hat keine festen Sendezeiten. Natürlich fehlt es den Comedians an „korrekter“ Berichterstattung, doch mittlerweile ist genau das das Schöne. Was man hier zu Hören bekommt ist subjektiv. Das beinhaltet aber drei Dinge (wenn man willig ist): Der Plauderer mußte sich über Thema X schlau machen und kann keine absoluten Nicht-Fakten als Basis seines Ausführungen abliefern. Zweitens: Das gute Wesen, das sich da den Mund fusslig redet, kann sich schon mal EIGENE Gedanken gemacht (hui, Gedanken und dann auch noch eigene). Drittens: Man könnt´s ja nachmachen und auch mal, dadurch inspiriert, den eigenen Denkapparat anschmeißen. In diesem Sinne

Las Vegas oder: Disneyworld Reloaded?

Sorry, ich weiß ja nicht, ob es nur mir so geht, aber erstmal von Anfang an: So aus reiner Langeweile und angeregt durch „Mob City“ habe ich mir mal erlaubt, mir ein paar Infos über Las Vegas einzuverleiben. Ja, schön richtig gelesen. Las Vegas und Disneyworld auf einer Seite. Vertraut mir, warum das nur eine logische Frage ist, eröffnet sich Euch noch. Der Umbruch einer Wüste, nix anderes war der Start dieser heutigen Metropole. Wortwörtlich aus dem Boden gestampft und mit einem langen Hang zu einer etwas anderen Handhabung und Gesetz machte sich zuerst Benjamin „Bugsy“ Siegel hier breit und er sollte ja nicht der einzige bleiben. Nun ja, allzu lange sollte seine Freude über das neu erschlossene Geld-Perpetuum-Mobile ja nicht dauern, aber zumindest hat er den ganzen Krampf mal angefangen.

Die größte Stadt im Bundesstaat Nevada war prächtig für die Ideen des durchgeknallten Mobsters geeignet und ganz klar gedieh die Kasino-Landschaft immer mehr. Verrucht, nicht so ganz ohne, immer ein offenes Sprungbrett für Künstler (man denke an Frank Sinatra) hat sich aus einer kleinen Idee ein Sin City entwickelt. Und natürlich ein Magnet für Touristen aus aller Welt. Und war bzw ist es nicht jener Hauch des Verbotenem, des Grenzwertigem, das den Reiz von Las Vegas ausmacht? Blödsinn, wie sofort zu heiraten, Sprüche wie „was in Vegas passiert, bleibt in Vegas“ und, und, und?

Und da kommt sie nun wieder: Die menschliche Gier und anderer Mist. Es vergöttert ja niemand die Zeiten, in denen es vielleicht brachial und brutal hoch ging und ja, ich versteh´s ja irgendwo, daß der Staat nicht so auf Steuerhinterziehung und solche Spiränzchen steht. Alles kein Dingens. Sagt auch niemand was dagegen, daß auch Las Vegas sowas wie Regeln und Gesetze haben sollte. Um die geht es jetzt auch ausnahmsweise mal nicht. Nee, es ist doch zum Heulen, wenn man sich ansieht, was aus diesem „magischen“ Örtchen geworden ist bzw wird.

Daß der gemachte Anfang in Nevada allein schon aufgrund der geologischen Gegebenheiten ein gefundenes Fressen war, ist klar. Nicht zu weit weg und gähnende Leere. Also, Platz für Neues, mit dem man die Gegend zupflastern kann. Die damaligen Gesetze luden ja schon fast regelrecht dazu ein, diese Region einzunehmen. Und bis zu einem gewissen Punkt auch klar, daß hier keiner einfach die Vormachtstellung einem einzelnen, nun nennen wir es mal, Unternehmer überläßt und x Leutchen nachziehen. Soll ja auch für Vielfalt sorgen. Allein, was diese Stadt der Künstler- und Entertainmentbranche gebracht hat, läßt sich kaum beschreiben. Klar, den einen oder anderen hat Las Vegas oder besser die hier wunderbar ausgelebte eigene Hirnlosigkeit ein bißchen ins Verderben gestürzt, aber was soll der Geiz. No risk, no fun, kein Tatendrang.

 

Ist doch wahr, hat doch jeder selbst in der Hand, ob er wirklich der Illusion erliegen will, daß gerade er (oder sie) an Tag X im Mirage oder einem anderen Hotel/ Kasino die Bank schlägt. Erstens soll sowas ja auch vorkommen (irgendwie muß man das Spiel ja am Laufen halten) und zum anderen: Man kann auch mit Spaß verlieren, es tut ja nicht zwingend Not, daß man sich gleich ruinieren muß. Außer vielleicht man braucht seine tägliche Dosis Mitleid und so hätte man ja wenigstens einen Grund dafür. Sei´s drum. Faszinierendes Las Vegas, Punkt. Und was einem hinter den Kulissen abschrecken mag, ist vielleicht für wieder Andere der Reiz.

Auch ganz klar, daß das Rotlichtmilieu hier ganz unbedingt weit weg verbannt ist, jaja. Was wär das denn? Ein Sündenpfuhl ohne das? Das macht doch absolut keinen Sinn, ob man nun Besucher solcher Etablissements ist oder nicht. Das gehört wie das Domino-Eis zum Kino, die Hundekacke in den Park und der tägliche Fingerklapps für Politiker. Das muß einfach, ohne fehlt was. Und jetzt kommen wir zum Hohn und Beweis, daß der Mensch an sich ein Rindviech ist (nicht Rindvieh, damit bezeichne ich die huftragenden Tierchen, also VieCh). Weil so geht das nämlich null. Nein. Nee nee. Böse Spielhölle (pfui) und ein bißchen Sex-Appeal ein bißchen übertriebene Party, ein bißchen hart an der Grenze, Kreativität, die aus sich selbst entsteht, um in Vegas als Unternehmer zu bestehen – kurzum: Der Rock´n´Roll paßt nicht zum Tourismus. Ätsch, da hamma den Salat.

Alles schön und gut, ich glaub, niemand will unbedingt, daß sein kleines Kindilein lauter kaum bekleidete Damen rumfetzen sieht. Und Chips sollten in dem Fall auch nicht aus Plastik sein und einfach eine Nascherei. Wenn´s denn in einem gewissen Alter überhaupt schon sein muß. Sind wir mal ehrlich: Würden wir mit einer Metropole der Wissenschaft und der Kultur prahlen, würden wir unseren Touristen auch keine Slums um die nächste Ecke rum präsentieren wollen. Nur so als Beispiel.

Aber was ist das denn? Welcher Depp macht den einen Familienausflug in Las Vegas? Mal ehrlich: Weltenbummler, Vollzeit-Chaoten, Geschäftsleute, Singles, Partygeier, professionelle Spieler, Künstler… aber doch keine Familien mit Kindern. Das wär das Gleiche, als würde man seine Brut zusammensammeln und zu Tui sagen: „Also, wir wollen jetzt in Kriegsgebiet XY Urlaub machen und sie sorgen dafür, daß die da derweil mitm Kriegspielen aufhören“. Sorry, der Vergleich hinkt, aber genau deswegen paßt er. Las Vegas soll touristen- bzw familienfreundlicher werden, eigentlich ist das ja schon der Fall. Klar, gewisse Abgrenzungen sollten schon zum guten Ton gehören, aber das ist mutet ein bißchen an, als wolle man das Geld und das aufgesetzte Entertainment-Gelache irgendwelcher Showgirls behalten und heile Welt spielen.

Und da kommt der nächste Denkkanal-Krampf: Wie doof und kurzsichtig muß man sein, wenn man genau das an einer Sache abschaffen oder immens verkleinern will, was eben das bekannt und einzigartig gemacht hat. Ergo soll heißen: Liebe Touristen, schön, daß ihr da seid, ihr dürft bleiben, Las Vegas gibt´s jetzt nur noch ab FSK 6, aber wurscht. Liebe Unternehmer, anpassen oder pleite gehen, liebes Las Vegas, gut daß du dich nicht im Grab umdrehen kannst. Es hat so einen Hauch von… Falschheit. Man könnt´s auch mit der ein oder anderen Umwälzung im Musikbiz vergleichen: Erst eine Band durch ihre eigenwillige Art und Inividualität groß werden lassen, warten bis die Fans sich festgebissen haben und die Band dann stutzen – damit man kommerziell eine noch breitere Masse erreicht.

Aber was soll´s andererseits: Als Kiddi kann man noch gespannt drauf sein… auf den ersten Rausch, die erste Zigarette oder whatever. Und da sich in wohl zehn Jahren kaum einer mehr einen größeren Urlaubstrip leisten kann, können die Kinder von heute dann wenigstens morgen sagen: „Wie, einem Besuch in Vegas entgegenfiebern? So ein Schmarrn, Micky Mouse kenn ich schon.“